Weblog zur Fortbildung und Wissenspflege

Bisher brachte das FobiKom-Weblog werktäglich Informationen rund um die Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt auf den Bibliotheksbereich. Und bisher war dieser Blog hier überwiegend den WEGA-Team-Hausnachrichten vorbehalten. Doch die lassen sich jedoch ohne Weiteres aufpolstern, die Themen zur Erwachsenenbildung / Fortbildung / Weiterbildung liegen ja auf einer Linie damit. So lässt sich die Zeit überbrücken, bis es a) entweder zu seiner Wiederaufnahme durch einen ab März 2013 personalveränderten Vorstand kommt oder b) zur Neuinstallierung eines alternativen Weblogs.

Für mich jedenfalls ist das Schreiben eine informelle, selbstbestimmte Art der Fortbildung. Und durch die Archivfunktion von Weblogs zudem praktische Wissenspflege (Wissensmanagement wäre der andere Begriff). Für Sie als Lesende/r sind es hoffentlich interessante Informationen. Und gerne auch eine Austauschmöglichkeit.

Apropos Fortbildung: „Mein“ FobiKom-Weblog war die praktische Umsetzung eines Web 2.0-Lernens in 2008. Der Referent,  Dr. Jürgen Plieninger, hatte mir Anfang 2008 die Sache mit den Weblogs so schmackhaft gemacht, dass ich es einfach mal ausprobierte. Und vier Jahre, vier Monate und sechs Tage lang am Ball blieb. (Glücklicherweise recht bald unterstützt durch die Beiträge eben jenes Referenten.)

Über die Umsetzung hinaus profitierte ich durch die tagtägliche Wissenspflege meiner beiden Fachgebiete – Bibliothek und Erwachsenenbildung. Etwas zu lesen ist das eine, es anderen nahe zu bringen, das andere. Da mutiert Wissen zur Bildung. Jürgen hatte es ja in seinen Abschiedszeilen sehr schön beschrieben, wieso.

Informationen schriftlich für andere aufzubereiten ist ein wunderbares Mittel, um …

  1. … nicht an einem Übermaß an Informationen zu ertrinken – denn durch das Schreiben fällt schon mal Zeit weg fürs Drauflos-Sammeln,
  2. … die Informationen auf ihren Reichtum und Nutzen sowie auf Herkunft und Stimmigkeit, ergo Zuverlässigkeit hin zu überprüfen,
  3. … sich selbst zu reflektieren, warum einem gerade diese Information auffiel, wichtig schien, etwas gegeben hat, und warum man sie gerne teilen möchte.

Das Weblog-Schreiben ist für  mich wohl die kleine Schwester des Referentinnen-Daseins.
Es gelten die gleichen Regeln. Wissen, was man sagt bzw. schreibt, und nicht einfach nur nachplappern oder flüchtiges Copy & paste. Denn das kann schwer ins Auge gehen. Falschaussagen können den Lesenden  bzw. Hörenden richtig schaden. Mithin einem selbst. Von Gesichtsverlust über Regressansprüche bis hin zur Abmahnung (etwa, wenn man versehentlich eine falsche Bildunterschrift verwendet hat), ist alles drin. Eben mal flockig-locker in die Tastatur gefetzt, weil’s jeder tut, das geht genau so wenig wie unsaubere Begriffsabgrenzung während einer Fortbildung, beispielsweise „Sponsoring“ mit „Spenden“ in einen Topf werfen.

Apropos Spende  … ich plaudere hier schon mal aus, dass es in Kürze eine neue (kostenlose) OPL-Checkliste geben wird. Und sie wird ein ganz ähnliches Thema behandeln. Mir fehlt nur noch die sauber geputzte, sprich: aktualisierte Link- und Literaturliste. Denn seit meinem Vortrag über Crowdfunding am Deutschen Bibliothekartag in Hamburg sind drei Monate vergangen. Das ist viel Zeit, um über dieses junge Thema wieder viel zu schreiben, ergo viel zu entdecken.

Lassen Sie sich überraschen!

P. S.: Die Erstankündigung bleibt natürlich der OPL-Kommission vorbehalten – doch fünf Minuten später, nun ja … ;-)

Wissen ist

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