Crowdfunding im Bildungsbereich

So, die OPL-Checkliste zu Crowdfunding (also die „Schwarmfinanzierung“ durch die Masse) ist fertig. Bald steht sie bereit zum kostenlosen Download. Bei all den damit verbundenen Recherchen fallen natürlich interessante Nebeninformationen an, die ich hier als Hauptinformation behandeln möchte. Das Fundstück „5 Beispiele für Crowdfunding im Bildungsbereich“ zum Beispiel. Darin enthalten:

  • Museum in motion – hatte ich als Leuchtturmbeispiel bereits in vergangenen Vorträgen empfohlen. Ich meine, das sollte gerade Bibliotheken inspirieren können. Für die Vorbereitung zum Crowdfunding benötigten die Projektanten übrigens laut eigener Darstellung 4 Tage, für die Startphase 11 Tage und für die Fundingphase 66 Tage bei einem Finanzierungsziel von 2.000 Euro. Also 88 Tage, nicht mal drei Monate. Und wie lange dauert es, bis IHR Projektantrag vom Finanzträger entschieden ist?! (By the way: es gab auch schon Projekte, allerdings in der Musikbranche, die ihr Finanzierungsziel gleich am ersten Tag erreicht hatten!)

Klar, die Gegenfrage ist berechtigt. Wie lange brauchten denn die Projektanten fürs Crowdfunding? 200 Stunden hatten sie investiert. Also deutlich mehr, als die Zeit zum Ausfüllen eines Projektantrages. Mit in die Waagschale werfen sollte man jedoch den Marketing-Effekt, dann stimmt die Rechnung wieder.

Außerdem wurden erfolgreich via die Crowd finanziert:

  • L3T – Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (interessant nachzulesen ist die Geschichte der verschiedenen Auflagen.)
  • Crowdfunding-Webinar und Crowdfunding-Seminar
  • Stipendia – Das Stipendien-Netzwerk
  • DS106 – The Open Online Community of Digital Storytellers

Wer bisher eine Drittmittelbeschaffung grundsätzlich in Erwägung gezogen hat, wird in Crowdfunding eine echte Alternative zu Spenden, Sponsoring und Projektmittel erhalten. Wer neue Methoden der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketing ausprobieren möchte, ist mit Crowdfunding ebenfalls gut bedient.

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