Snapshot 2002

Geschichten aus 15 + 1 Jahr WEGA-Team.

[2002] Die vergangenen Jahre waren nicht nur gekennzeichnet von einem Länder übergreifenden Austausch, sondern ebenso von einer rasanten Entwicklung im Nutzungsverhalten der vielfältigen Medienwelt. Dies führt auch im Bibliotheksbereich zu neuen Formen der Erwachsenenbildung. Für Ilona Munique bedeutete dies 2002 eine Autorenschaft im E-Learning-Modul „Lernforum: Fokus Kunde”.  Außerdem lernt sie, wie man nebenbei einen Büroumzug nach Stuttgart durchführt, ohne, dass der Betrieb auch nur für eine Woche ins Stocken gerät. Nebenbei? Oh nein, niemand im WEGA-Team muss alles alleine machen! *

Der webbasierte Onlinekurs zum Thema „Kundenorientierung” entstand  2002 innerhalb der Reihe »bibweb – Lernforum für Bibliotheken«, welche 2004 mit dem europäischem E-Learning Award »eureleA« ausgezeichnet wurde. Projektpartner waren die Bertelsmann-Stiftung und die ekz.bibliotheksservice GmbH.

Mein Part waren die Segmente Zielgruppen und Zielsetzung, Leitbild, Kundenbindung, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung sowie Kooperationspartner und Träger. Es war dies meine erste Berührung mit E-Learning. Erst zehn Jahre später, also heuer im Jahre 2012, brachte das WEGA-Team selbst sechs Module zum Thema „Jahresbericht“ heraus. Doch dazu später mehr. Mein Erkenntnis jedenfalls ist, dass E-Learning in der Bibliothekssparte – damals wie heute – nur ein zusätzliches Lerninstrument darstellt und die Präsenzfortbildungen nicht ersetzen wird, wenngleich auch eine gute Alternative bei eingeschränkten Reisemöglichkeiten darstellt.

Der dienstliche wie private Umzug nach Stuttgart erfolgte im Sommer, also zwischen den geschäftigen Frühjahrs- und Herbstseminarzeiten. Auch, wenn vieles bit-formatig im Rechner steckt … ein Büro mit Dutzenden von Kundenordnern, vor allem aber auch Geräte wie (damals noch ein großformatiger) Scanner, Schneidemaschine, A3-Drucker, Riesenbildschirm, etc. erforderten logistische Kräfte. Praktisch nahtlos fiel ich aus dem letzten Seminar in den Umzug heraus und aus dem Umzug fiel ich in das nächste hinein.

Ein großer Vorteil waren nun die guten Anschlüsse aus Stuttgart, vor allem nach Südtirol, mit 13 Fahrten über den Brenner (nach Brixen, Bozen, Goldrain und Meran), ein häufiger Auftraggeber in diesem Jahr. Postbauer-Heng, der vorherige „Tatort“, war zwar nach Nürnberg hin gut angeschlossen (allerdings noch ohne S-Bahn), doch existierte die Schnellstrecke von Nürnberg nach München noch nicht. Und nicht das „Drama“ um den Stuttgarter Hautbahnhof, dem wir mit einem erneuten Umzug im Jahr 2008 noch einmal entwischt sind. Aber auch dazu später mehr.

Hinter den Kulissen des Jahres 2002 geschah im WEGA-Team also viel Umwälzendes. Aber auch in Sachen Leitbildentwicklung tat sich heuer ausnehmend viel. Nun, der Neustart für die nächsten sechs Jahre in Stuttgart war durchaus anstrengend, doch mit vereinten Kräften gelungen. Eine länderübergreifende Strecke mit Aufträgen von Wien über Bad Alexandersbad nach Meran am Stück und nur per Bahn zu erleben, das hat schon seinen „Reiz“. Von raschen Übergaben an Umsteigebahnhöfen, um erledigte gegen frische Unterlagen auszutauschen, über den ad hoc-Bringdienst aus Kufstein heraus nach Meran wegen des italienischen Bahnstreiks, bis hin zu Tagungstaschen-Bestückung reichte die Palette an Hilfseinsätzen meiner WEGA-Team-Gefährten. Dafür und noch für viel mehr an dieser Stelle allen ehemaligen wie künftigen Gefährten meinen herzlichsten Dank!

*(Aus: Unsere Teamgeschichte oder: “Man lernt nie aus!”)

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