Snapshot 2010

Geschichten aus 15 + 1 Tag Jahr WEGA-Team.

[2010] Das neue Jahr begann, wie das alte endete: mit einer qualifizierenden Auszeichnung. Ilona Munique erlangte das Diplom zur Erwachsenenbildnerin mit dem Schwerpunkt Bildungsmanagement (s. a. Weblog-Beitrag). Ihr dritter Beruf neben der „Bibliotheksassistentin” (1984) und der „Dtp-Fachfrau” (1998).*
Und nicht nur wir vom WEGA-Team haben gelernt, dass das Hirnjogging in Bamberg viel mehr Spaß macht als anderswo. So sagen es jedenfalls unsere Teilnehmenden an den WEGA-PraxisSeminaren.*

Ganz klar – es war und ist mein Lern-Highlight. Auf diese Diplomierung hatte ich praktisch ein Berufsleben lang hin gearbeitet, ohne es jedoch gezielt vorgehabt zu haben. Im Vorfeld vorteilhaft war mein Sinn für Ordnung. Denn für das geforderte Portfolio lagen alle meine Fortbildungsbescheinigungen in einem prallen Ordner parat, was mir viel Zeit ersparte und hübsch ECTS einbrachte. Das von der Weiterbildungsakademie Österreich empfohlene, später in einem Test abgefragte Lesefutter verschlang ich gerne und mühelos. Die Rezension zu Hartmut von Hentigs Essay über das höchst spannende Thema „Bildung“ zu schreiben war in Anbetracht meiner Schreiberfahrung auch eine eher launige Angelegenheit. Die Diplomarbeit** selbst wurde vom Akkreditierungsrat im Rahmen des Kolloquiums als Grundlagenwerk zur Evaluation bezeichnet – was allerdings in Deutschland eher unbemerkt blieb.

Die erforderliche Anwesenheit zu Seminaren, die das Fachwissen ausbauten, waren das größte Vergnügen für mich. Mit Gleichgesinnten reflektieren, sich gegenseitig Feedback geben, Neues dazuzulernen, bestätigt zu werden, … es hätten gerne noch ein paar Fahrten mehr nach Strobl am Wolfgangsee und nach Wien sein können. Doch nur so war es mir vergönnt, das Ziel zu erreichen, indem das Anerkennungsverfahren berufsbegleitend angelegt war, die Anwesenheiten mithin punktuell erfolgten. Doch eigentlich schade.

Gehirnjogging – so meine Erfahrung – macht am meisten Spaß und ist am effektivsten, wenn es nicht in der alltagsvertrauten und -belasteten Umgebung erfolgt. Ich erlebe es bei Inhouse-Veranstaltungen immer wieder, wie abgelenkt die Teilnehmenden oft sind. Eben mal in den Pausenzeiten rasch die E-Mails abrufen, ein wichtiges Telefonat führen, das Schreiben fertig machen … Konzentration und Gehirnausschlenkern sieht anders aus.

So freuen sich auch die Teilnehmenden unserer WEGA-PraxisSeminare auf den anregenden, entlasteten Ausflug ins schöne Bamberg und auf unseren gemütlichen Seminarraum mit Verwöhnambiente, beispielsweise in Form lukullischer fränkischer Genüsse. Da allerdings nicht nur das Seminar selbst gut vor- und nachbereitet sowie durchgeführt werden will, sondern auch die Seminarumgebung, wird es für das kommende Frühjahr 2013 nur ein eingeschränktes Programm geben. Eine weitere Weiterbildung ist geplant, und auch das persönliche Element darf jetzt mal zum Zuge kommen. Doch dazu später mehr. Bis bald!

*(Aus: Unsere Teamgeschichte oder: “Man lernt nie aus!”)

** Die Evaluation von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Mitarbeiter/innen an Öffentlichen Bibliotheken: Ergebnisse aus der WEGA-Umfrage 2005, 84, [17] S. : 34 Tab., 1 Abb., graph. Darst., 2006 (WEGA-FlipCharts ; 1 )

und im Zusammenhang mit

Situation und Entwicklung in der Fort- und Weiterbildung für Bibliotheken 2000-2005: Fortsetzung der Ergebnisse aus der WEGA-Umfrage 2005, 108 S. : 36, [9] Tab., 2 Abb., 2009 (WEGA-FlipCharts ; 2)

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