#bibtag14 – Filmreif: das Erwerbungsmodul PDA Print

Mich, die beileibe keine Fachreferentin einer Bibliothek ist, hat er zu überzeugen gewusst: der Trailer zum Erwerbungsmodul PDA Print der Firma vub – Wissen mit System. Und – nein, ich erhalte keine Provision, wenngleich ein Vortrag mit mir geplant ist. Doch ein Schelm, wer Böses dabei denkt, … ein Steinbock ist garantiert unbestechlich! Daher, um Sie jetzt zum Abspringen zu bringen, die Vorgeschichte zu dieser „Werbeeinspielung“.

Der launig-dringlichen Bitte, sich doch im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung des 103. Deutschen Bibliothekartags in Bremen zur Firmenausstellungseröffnung zu begeben, bin ich gerne gefolgt. Schließlich knurrte nach einem langen ersten Tagungstages der Magen vernehmlich, ich will da ehrlich sein. Abgestellt hatte ich mein Glas Wein (vielen Dank auch dafür, liebe Firmenaussteller/innen!) ohne Plan und Absicht am Tresen besagter Firma. Und kam sofort ins Gespräch mit zwei Fachstellenleitern mit dem Anfangsbuchstaben „B“, die mich zum einem mit einer wertvollen Telefonnummer zu lukullischen Genüssen in der Hochrhön versorgten, zum anderen gerne auf mein privates Lieblingsthema, die Imkerei, zu sprechen kamen. Letztendlich landete ich dann doch wieder im Beruflichen, und so soll es auf einer Tagung ja auch sein, Wein oder Wasser hin oder her.

Vom Tresen zum Vortrag 

Folie zu PDA für Printmedien von @ Birgit OtzenHinter dem von uns dankbar okupierten Tresen sorgten Angela Lupicki vom Kundenservice und Projektleiter Daniel Wunsch für eine angenehm-entspannte Stimmung. Nein, sie führten nicht gleich am ersten Abend ein Verkaufsgespräch – alles über den seit 1845 (!) bestehenden (Nicht-nur-)Bibliotheksdienstleister durfte ich am nächsten Tag im Firmenvortrag erfahren. Und mithin den oben erwähnten empfehlenswerten Film erleben.

Birgit Otzen, Universitäts- und StadtBibliothek KölnAußerdem den – kleinerer Anpassungswünsche zum Trotz – sehr positiven Erfahrungsbericht mit diesem nutzerorientierten Erwerbungsmodul, vorgetragen von Birgit Otzen, Leiterin der Abteilung Monographien (Kauf) der Universitäts- und StadtBibliothek Köln, eine Mitarbeiterin der sehr geschätzten ehemaligen Würzburger Kollegin Dr. Hannelore Vogt (Grüße dich herzlich, gesehen-aber-leider-nicht-mehr-gesprochen-wie’s-halt-bei-Tagungen-so-geht!). Vom Beruf „Trendsetterinnen“ – doch dazu komme ich noch.

Nein, keine subversive Animation also – vielmehr wurde ich, nachdem ich bibliothekarisches Insiderwissen bezüglich bestimmter (Nicht-)Kommunikationsweisen und (fränkischer) Standortbefindlichkeiten zum Besten gab (keine Bange, ich habe unser Nest nicht beschmutzt!), gefragt, ob ich nicht eine geplante Fortbildung am 1. Juli 2014 in Erlangen mit einem Vortrag bereichern würde. Nun, es wurde folglich an der Zeit, mich aufzuschlauen, mit welchem Produkt ich in Kürze meinen Namen verbinden werde.

Trendsetter sein kann undankbar sein

So Sie jetzt noch mitlesen – ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis. Ich spüre TRENDS auf – von je her. Anders gesagt: ich bin mit manchen Themen einfach zu früh dran. Was ich spätestens dann bereue, wenn ich mich nach einiger (gefühlt LAAAAANGER) Zeit etwas gelangweilt ab- und einem neuen Trend zuwende, weil’s zunächst niemand be- und aufgreifen wollte – so zum Beispiel „Demografischer Wandel“, „Crowdfunding“, „Motivation“ oder „Achtsamkeit“. Und dann endlich alle anderen auf dem Thema herumreiten, sich einen Namen damit machen und … nun ja, mir selbst etwas anderes noch spannender erscheint, zum Beispiel „Patron Driven Acqisition für Printmedien“.

Und damit ich nicht wieder „undankbarer Trendsetter“ bin, hoffe ich schwer, Sie kommen zur Universtitätsbibliothek Erlangen. Am 1. Juli ab 11.30 Uhr. Näheres in Kürze. Der Termin wird verschoben, Datum noch nicht bekannt.

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