Hilfe, ich bekomme eine Weiterbildung bezahlt!

Ups?! Ja, das gibt’s. Nicht alle Geschenke sind willkommen, wie ich unlängst in einem Beratungsgespräch feststellen musste. Der Fall: Eine FaMI würde eine Leitungsstelle erhalten und auch finanziell befördert werden, würde sie eine Weiterbildung absolvieren. Bezahlt vom Arbeitgeber, der sich dies für sie und die Stelle wünschte. Das Dilemma: sie ist sich nur nicht sicher, ob sie neben der 40-Stunden-Woche und dem ohnehin schon täglichen Anfahrtsweg von über 100 Kilometer eine zusätzliche Bürde meistern könne. Obwohl sie noch lange keine 30 Jahre alt ist und somit theoretisch kräftemäßig über geistige und körperliche Kapazitäten verfügen würde. Tja, theoretisch eben.

Denn letztendlich sind es die subjektiv empfundenen Belastungen, die naturgegeben von jedem Menschen anders empfunden werden. Sicher spielt bei Frauen auch die Familienplanung eine Rolle. Möglich auch die Ungewissheit, ob der Partner das so mitmacht, kaum ein Wochenende ohne Lernstress. Und kaum Urlaub, da dieser für Präsenzveranstaltungen, zumindest für die An- und Abreise, gehortet werden müsste.

Nun, die telefonische Beratung hat sie kostenlos von mir bekommen. Mein (finanzielles) Pech, doch hoffentlich ihr Glück. Denn ich verspürte eine enorme Dankbarkeit dafür, dass ich aufgrund meines geburtenstarken Jahrgangs immer schon ein bisschen mehr geleistet haben musste, als ich es eigentlich für möglich und verträglich hielt. Daher wäre MEINE Reaktion auf so ein Angebot gewesen: „JAAAA, super! DANKE für das Angebot!“ Doch das ist heute nicht mehr so. Man kann es sich aussuchen. Fachkräftemangel macht sich bemerkbar. Unlängst erst hatte ein Coburger Schuldirektor die Abiturnoten nach oben korrigiert. Um es den Abituriennt(inn)en leichter zu machen? Ein kurzsichtiges Unterfangen, fürwahr.

Für mich halte ich fest: wie gut, dass ich es mir nicht so leicht gemacht wurde, denn dann hätte ich nicht so viel Energie auf immer wieder neues Lernen verschwendet. So aber habe ich beispielsweise eine ProfilPASS®-Beraterinnen-Zertifizierung, die ich auf diesen Fall anwenden konnte. Indem ich eben NICHT meinem ersten Impuls verfiel und der Ratsuchenden meine eigene Bildungsbiografie vor Augen führte. Denn die Zeiten haben sich geändert. Ich mich vielleicht nicht unbedingt. Doch mein Verständnis wuchs mit ihr mit. Geändert hat sich auch durch meine Weiterbildung zur Erwachsenenbildnerin die Art und Weise, wie ich beraten kann, ohne zu belehren. Indem ich die zielführenden Fragen stelle, und nicht, indem ich für mein Gegenüber die Antwort „weiß“.

So, nun die Werbeeinblendung. Sollten SIE am Scheideweg stehen, dürfen Sie mich gerne anrufen. Doch vorsicht: ich habe unterdessen gelernt. Für jede angefangene halbe Stunde berechne ich wieder etwas. Denn damit kann ich meine eigene nächste Weiterbildung bezahlen. Von der SIE wiederum profitieren. Probieren Sie’s aus!

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