German Crowdfunding – unbequeme Fragen erlaubt

Am 08.07.2014 zum Dresdner Crowdfundin Treff #3 stellte jemand im entsprechenden Facebookprofil die unbequeme Frage, inwieweit bei uns in Deutschland einige negativ in den Schlagzeilen stehenden amerikanischen Crowdfundingprojekte „ein schlechtes Licht auf die dortige Plattform Kickstarter (und damit verbunden Sciencestarter) werfen.“

Ich erlaube mir, aus mehreren aufschlussreichen Kommentaren Karsten Wenzlaff’s Antworten zu zitieren:

Im German Crowdfunding Network machen wir uns darüber intensiv Gedanken und sind im stetigen Kontakt mit den Verbraucherschutzorganisationen und der Regierung. Wie in allen Branchen gibt es natürlich auch Probleme, aber meines Erachtens ist massiver Betrug bei Crowdfunding sehr schwer, insbesondere weil die Plattformen zahlreiche gesetzliche Auflagen haben, sie einiges unternehmen, um Betrug zu verhindern und zuletzt die Crowd für die Öffentlichkeit sorgt. Ich hab selber keine Plattform, aber kenne die Plattformen doch ganz gut und würde daher nie Angst davor haben, selber ein Crowdfunding-Projekt durchzuführen, nur weil es Probleme bei anderen Projekten geben kann. Am Ende mobilisiert man sein eigenes Netzwerk und die müssen Dir dann vertrauen. Steffen wird das anhand seiner Crowdfunding-Kampagnen sehr gut zeigen können.

Ja, dem kann ich nur zustimmen. Meine eigene Crowdfunding-Erfahrung, die ich bewusst initiierte, um als Referentin zu diesem Thema (hier und hier) Insiderinformationen zu erhalten, bestätigt das – zumindest für die Plattform Startnext, über die mein Projekt (erfolgreich) untestützt wurde.

Karsten Wenzlaff weiter:

Das German Crowdfunding Network ist ein eingetragener Verein, da kann jeder Mitglied werden. Dort sind Vertreter von Plattformen, Projektemachern, Geldgebern, Politik und Wissenschaftler drin, also die Mischung ist ziemlich bunt. Und es gibt ne ganze Menge an Portalen und Blogs, die über die Chancen und Risiken des Crowdfundings schreiben – eine Art Ticker findest Du hier: http://www.germancrowdfunding.net/crowdfunding-news/ Und neben ikosom – Institut für Kommunikation in sozialen Medien gibt es Blogs wie die von Crowdfund Beat oder Crowdstreet – Crowdfunding, die sicherlich auch darüber berichten.

Danke, Karsten!

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: