Pressearbeit – in Österreich anders als in Deutschland?

Mit der Nr. 1 aus dem Katalog “Feierabend – 100 Themen für lokale Einzelunternehmer, die bloggen wollen“ mache ich mal weiter in meiner selbsterwählten Testrunde, ob denn die Vorschläge unter obigem Link auch tatsächlich realistisch umzusetzen sind und Sinn machen. Wobei ich nicht ganz dem Klientel entspreche, da überregional und nicht lokal tätig, und außerdem bereits langjährig Blogerfahren, über das „Wollen“ also längst hinaus bin. Obwohl … kleine Anregungen fürs „Weiterhin-Wollen“ sind sicher nicht schlecht.

Meine Aufgabe lautet also: „Eine kürzlich gestellte Frage eines Kunden beantworten.“ Dazu fällt mir eine Frage ein, die zwar nicht die Kundin selbst, sondern ich für sie gestellt hatte, aber sei’s drum. Nämlich, ob die Presse in Österreich genau so tickt wie die in Deutschland, und ob Pressearbeit in Deutschland genau so gehandhabt wird (bzw. werden sollte) wie in unserem Nachbarland.

Anlass war die Anfrage einer österreichischen Kollegin nach der Teilnahme an meinem eLearning-Seminar „Pressearbeit in Bibliotheken.“  Und ich gestehe, ich weiß es nicht wirklich genau. Ein wenig Erhellung brachten die Hefte des Kuratoriums für Journalistenausbildung, insbesondere Heft Nr. 18/2006 mit dem Titel „So arbeiten Österreichs Journalisten für Zeitungen und Zeitschriften“ von Stefan Weber (PDF).

Meine Antwort lautete sodann:

Der österreichische und deutsche Pressekodex sind sich ziemlich gleich, und dass beide Länder unter Zeitdruck arbeiten, die Auflagen geringer werden und damit der Journalismus an fehlenden Stellen leidet, eint unsere Länder ebenfalls. Einzig für sprachliche Ausdrücke in den Folien bzw. den Textbeispielen aus Deutschland kann ich nicht immer 100% sicher sein, dass sie völlig mit dem Sprachgebrauch in Österreich übereinstimmen. So verwenden deutsche Bibliotheken überwiegend den Begriff „Kunde“, in Österreich höre ich meist noch den „Benutzer“ oder „Leser“, auch ist das Gendering unterschiedlich angewandt. Doch das sind sicherlich Kleinigkeiten, die Sie nicht weiter stören dürften und die Sie gegebenenfalls selbst adäquat übersetzen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich sende anbei eine Rechnung und würde mich freuen, wenn Sie am E-Learning als erste Österreicherin teilnehmen würden. Von Ihrer Erfahrung damit könnten Ihre Landsleute vielleicht bald profitieren!

Nun, die Kundin und ich sind tatsächlich bereit, den Versuch zu wagen. In etwa einem halben Jahr – denn so lange dürfen die Teilnehmenden für die 6 Module brauchen – werde ich berichten, ob Kundin und eTrainerin etwas dazu gelernt haben.

Falls jedoch SIE sachdienliche Hinweise geben können, was die Fragestelltung betrifft, freue ich mich sehr über den virtuellen Stift im Kommentarfeld.!

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