Gut betreut in Lambrecht (Pfalz)

„Old Fashion“ fällt mir als erstes ein. Rein äußerlich gesehen mag ja die PfalzAkademie in Lambrecht nicht viel her machen. Die 70er Jahre-Architektur eben. Doch unserem Teilthema „Imagebildung“ zum spottenden Trotz werden mir die Fortbildungstage in dennoch in bester Erinnerung bleiben. Attribute wie „blitzsauber, serviceorientiert, persönlich, freundlich, kritikfähig und straff organisiert“ fallen mir ohne langes Nachdenken ein.

glutenfreie Nachspeise in der PfalzakademieNeben einem funktionierendem, störungsfreiem Modem auf dem Zimmer und der Möglichkeit, jederzeit Tee zu erhalten, bedanke ich mich besonders für die flexible Versorgung meiner (unangemeldeten – mea culpa!) glutenfreien Bedürfnisse. Von der Suppe über Haupt- und Nachspeise bis zum Frühstücksmüsli reichten die Bemühungen des Küchenpersonals. Und das nicht nur „irgendwie“, sondern sehr liebevoll, wie das Foto beweist. Ich war und bin gerührt!

Teilnehmende der BIB-ZBIW-Fortbildungin Lambrecht, PfalzGut betreut fühlte ich mich aber auch von den beiden Veranstalterinnen, der ZBIW Köln, allen voran Rita Höft, und von der BIB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz und deren Vorsitzende Carola Speicher, die gleichzeitig interessierte Teilnehmerin war. Womit wir auch schon bei diesen gelandet wären.

Workshopgruppe Lambrecht

Breit angelegt: Öffentlichkeitsarbeit

Die Teilnehmenden hatten ein thematisch umfangreiches Programm zu bewältigen. Der eingangs und sich über alles spannende Bogen war das breit angelegte Thema „Öffentlichkeitsarbeit“, im weiteren Verlauf schwerpunktmäßig „Sponsoring“ und „Crowdfunding“. Da alle intensiv beteiligt waren, zeitigte der Workshop, der Sponsoring ins Visier nahm, sehr gute Ergebnisse, die im Grunde sofort umsetzbar wären.

Mit folgenden Aufgaben beschäftigten sich die beiden Gruppen ÖB und WB:

Workshop-Aufgaben-Sponsoring

Auch den letzten „Zweiflern“ war im Anschluss an den Part „Crowdfunding“, die Schwarmfinanzierung von Projekten, völlig klar, dass dies ohne die Sozialen Medien nicht funktioniert. So nahm der Input und der Austausch gerade zu Facebook & Co. einen größeren Raum ein. Virtuelle Öffentlichkeitsarbeit ist nicht mehr wegzudenken, erfährt jedoch derzeit wieder einmal einen Umbruch. Während manche noch den Einstieg dazu für sich suchen, steigen anderer bereits wieder auf neue Vernetzungsangebote um.

Wer mehr zu „Crowdfunding für Bibliotheken“ wissen möchte:

1. … der warte auf meinen Beitrag im Sammelband zum Thema „Fördervereine und Freundeskreise von Bibliotheken – Best-Practice-Beispiele“ (Arbeitstitel), welches – betreut von Dr. Petra Hauke – im Rahmen eines neuen Projektseminars am Berliner Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft  geplant ist.

2. … lese den Artikel (PDF) „Für eine Hand voll Dollar – Crowdfunding schürt Goldgräberstimmung … nur nicht in Bibliotheken!?“

3. … oder den Beitrag in BIT online / Innovativ, Bd. 38, der jungen Kollegin Raphaela Schneider, die für Ihre Bachelor-Arbeit den Innovationspreis 2014 erhielt: Erfolgreiches Crowdfunding als alternative Finanzierungsmethode in Bibliotheken – ein Kriterienkatalog. (Leseprobe)

4. … buche die Referentin für eine Fortbildung im nächsten Jahr. Schwerpunkte:

Finanzierung 2.0 durch Crowdfunding

Crowdfunding. Marketing 2.0 auch für Bibliotheksprojekte

5. … schlage dieses Fortbildungsthema seinem bibliothekarischen Verein (welchem auch immer), seiner Fachstelle oder vorgeschalteten Fortbildungsanbieterin vor.

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