#bibtag15 – Webinare für die Weiterbildung

NCC Ost, HalleSie können ein Webinar noch so gut vorbereiten – Überraschungen sind dennoch sicher. Dann gilt es, gelassen damit umzugehen, so Christine Burblies in ihrem Vortrag anlässlich des 104. Deutschen Bibliothekartags 2015 unter dem Titel „Von Headsets, Chats & Abstimmungen – Erfahrungen mit Webinaren an der TIB/UB Hannover“. Was alles kann passieren? So zum Beispiel die Erkenntnis, dass manche Anbieterplattformen nur bis zu 100 Teilnehmende zulassen. Das führte im gegebenen Fall zu Engpässen, ein Anbieterwechsel wurde fällig. Oder der Ton fehlt und der pünktliche Start, um den man alle Teilnehmenden dringlich gebeten hatte, verzögert sich um 10 Minuten. Glück gehabt – niemand sprang vorzeitig ab. Offenbar werden technische Probleme derzeit noch toleriert. Noch … denn …

Vortragsfolie Webinare, Christine Burblies zum DBT 2015Webinare noch Neuland

… noch sind Webinare Neuland in der deutschen Bibliotheks(bildungs)landschaft. Blickt man in den Webinarkalender der Abteilung „Lokale Dienste“ der eben genannten Beispielbibliothek, so sieht man – nichts. Kein aktuelles Angebot, für das man sich derzeit eintragen könnte. Dennoch sind „Webinare sind eine relativ neue und spannende Möglichkeit zur Wissensvermittlung“, so ist es im Abstract zu lesen. Und weiter: „Mehr und mehr setzt sich diese Form der Informationsvermittlung auch an wissenschaftlichen Bibliotheken durch.“ Christine Burblies, TIB/UB Hannover anlässlich des DBT 2015

Die Vorteile liegen auf der Hand

„Verteilte NutzerInnen können einem interaktiven Vortrag über das Web folgen – und sich direkt von ihrem Arbeitsplatz aus weiterbilden. Vortragende und Teilnehmerinnen und Teilnehmer sparen Reisekosten und Zeit.“

Die Erfahrungen, die die TIB/UB bisher damit sammeln konnte, sind u. a.:

  • Benötigt werden ein Webinar-Konzept mit Leitfaden (s. Folie)
  • Eine perfekte inhaltliche wie technische Vorbereitung ist wichtig, verhindert jedoch nicht alle Überraschungen
  • Souveränität und gute Nerven helfen bei Pannen
  • Webinare machen den Teilnehmenden wie auch den Referent(inn)en Spaß
  • Der Spaßfaktor erhöht sich, werden aktive Elemente wie zum Beispiel Chats und Abfragen eingebaut
  • Viele Folien mit vielen Bildern halten die Teilnehmenden bei Laune

Persönlich zog Frau Burblies eine positive Bilanz, wenngleich sie als Vertreterin der „alten Schule“ durchaus gewissen Vorbehalte und Anfangsschwierigkeiten hatte. Dennoch würde sie wieder ein Webinar durchführen. Die Aufbereitung weiterer Themenfelder – neben dem zur Vermittlung von Informationskompetenz – sollen nun folgen. Weitere Impressionen zum 104. Deuschen Bibliothekartag 2015 finden Sie ab morgen auf dem bibfobi-Weblog und unter dem Hashtag #bibtag15.

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