Fortbildungsfragen zur BIB-Mitgliederversammlung 2015

Mitgliederversammlung des BIB, Landesgruppe BayernDie Mitgliederversammlung des BIB, Landesgruppe Bayern am 26.11.2015 in München fand im Anschluss an die Podiumsdiskussion und den Vorträgen zum Thema „Willkommenskultur“ im Rahmen des Mitgliederforums des Bayerischen Bibliotheksverbands statt. Die Vorsitzende Andrea Graf (Stadtbibliothek Kempten) bat die Anwesenden, für die bevorstehenden Wahlen um Mithilfe bei der Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Aus dem Vorstandsteam werden voraussichtlich Sabine Guhl (Regionalbibliothek Weiden) und Anja Flicker (Stadtbibliothek Würzburg) ausscheiden. Die Betonung der Vorzüge einer Mitarbeit, so Guhl, waren für sie der kollegiale Austausch mit gegenseitiger Hilfestellung und der viel zitierte „Blick über den Tellerrand“, der vor aEhrenvorsitzender des BIB, Landesgruppe Bayernllem für sie, die aus der eher abgelegenen Region der Oberpfalz sehr förderlich war.

Lothar Thalmann, der langjährige Ehrenvorsitzende, hob die Bereicherung bei der Mitwirkung an Fortbildungen hervor.

Vorstand des BIB, Landesgruppe BayernAuf Grafs Frage nach Fortbildungswünschen wurde RDA genannt, außerdem Rhetorik bzw. „Wie man sich selbst besser positionieren könne“. Susanne Schneehorst, (Stadtbibliothek Nürnberg) empfahl für das Thema „Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen“ den Integrationsberater der Bayerische Staatsregierung und schlug sogleich die Zweigstelle „Südpunkt“ als Veranstaltungsort an. Das birgt jedoch die Problematik, dass diese Veranstaltungen im Norden Bayerns eher nicht so gut besucht werden.

Mitgliederversammlung des BIB, Landesgruppe BayernMeine Frage war, warum im BIB-Fortbildungskalender derzeit nur rund ein Dutzend Fortbildungen aus 16 Bundesländern gehostet wären. Auf das Angebot von Bayern bezogen antwortete Alexander Horn (RW21 Stadtbibliothek Bayreuth), dass das Angebot der Bibliotheksakademie und anderen Organisationen durchaus eine gewisse Konkurrenz darstellten und auch das Budget der Landesgruppe im Bezug auf die Referentenkosten begrenzend auf ein größeres Angebot wirken würde.

Nun, zumindest in Hinblick auf eine mögliche Konkurrenz kann das WEGA-Team in Aussicht stellen, nach Beendigung des Frühjahresprogramms das Angebot der Bamberger WEGA-PraxisSeminare bis auf Weiteres auszusetzen. Der Grund ist bautechnischer Art und auch der Wunsch nach mehr Flexibilität im Hinblick auf Terminvereinbarungen für Fortbildungsreisen. Viele der zumeist Inhouse-Veranstaltungen sind modular auf mehrere Termine verteilt und lassen sich bei den bisher belegten Bamberger Montagsterminen oftmals nur schwer für mich einpassen.

Ich wünsche der Landesgruppe viele gut besuchte Fortbildungen in Süd UND Nord sowie interessante Kandidat(inn)en für die nächste Wahlperiode. Ich habe mich gefreut, meine ehemaligen Verbandskolleginnen und -Kollegen wieder gesehen zu haben und danke ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement, auch in schwierigen Zeiten!

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