Sensible Zielscheiben-Evaluation?

Zielscheibe by @ Ilona Munique Eine Zielscheibe als Evaluationsmesser? Nun, warum nicht. Der Weltenlage nach vielleicht nicht gerade die sensibelste Art, eine Wertung sichtbar zu machen. Doch als ehemalige Sportschützin kann ich das einigermaßen gelassen sehen. Was mir an der Scheibe, präsentiert auf erwachsenenbildung.at, allerdings wirklich sehr gut gefällt, sind die Wertungskategorien:

  • Eigener Lernerfolg (= WIR mit Schwerpunkt ICH)
  • Lernatmosphäre (= WIR)
  • Zeitmanagement (= WIR mit Schwerpunkt Referent/in)
  • Eingesetzte Methoden (= Referent/in)

Also alle(s) dabei, was in den häufigsten Fällen bewertungsrelevant ist. Gut, das Organisatorische fehlt ein wenig. Aber wäre die Veranstaltung schlecht geplant, dann würde wohl die Lernatmosphäre gelitten haben. War diese nicht beeinträchtigt, kann davon ausgegangen werden, dass der unzureichend gedeckte Kaffeetisch wohl keine so große Rolle spielte. Es fehlt der Abgleich zur Erwartungshaltung, sagen Sie? Auch egal. Wenn letztendlich der Lernerfolg als hoch eingeschätzt wird, ist es in Ordnung, wenn der Stoff vom Erwarteten abwich. Da muss man nicht pingelig sein. Aber was ist mit der Frage nach den Handouts? Lässt sich unter „eingesetzte Methoden“ subsummieren. Denn letztendlich ist eine Papiervorlage nichts anderes als eine von vielen Arten der Vermittlungsmethoden.

Tja. Da hätte ich damals wohl nicht gleich ein ganzes Buch über Evaluation schreiben müssen. ;-)

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