Suchen statt Archivieren?

Widerspricht dem innersten Wesen eines Bibliothekswesens, dieser Tipp: „Suchen statt archivieren“. Genau so auch dieses Vorgehen »Warum lese/schaue/höre ich, was ich gerade lese/schaue/höre? Hat das mit meinem direkten Arbeitsziel zu tun?« Sollte die Antwort darauf „Nein“ lauten, was dann?

Ich finde es nicht schlimm, etwas links und rechts vom Ziel mitzunehmen. Umwege sind auch Wege, und so mancher entpuppt sich zwar nicht unbedingt als Autobahn, jedoch als „romantischer Schleichweg“. Why not? Ja, warum eigentlich nicht? Muss es wirklich immer so produktiv sein, wie der Autor Philippe Wampfler in seinem Weblog-Eintrag „Effizient Arbeiten im Zeitalter digitaler Kommunikation“ beschreibt?
Sicher nicht immer, doch in Zeiten akuten Personalmangels immer öfter. Außerdem empfiehlt sich ersterer Tipp eher nicht, wenn sich mehrere Personen einen Arbeitsplatz teilen. Das ist die Krux an solcherart rezepthaften „Tu dies, tu das“. Sie sind immer auf die spezifische Situation und oft auf den einzelnen Menschen ausgerichtet. Ich finde sie dennoch interessant und entscheide für mich, ob der Tipp zu mir passt, oder ob nicht das genaue Gegenteil davon meinem (Arbeits-)Leben gut tut würde. Dieses Vorgehen empfehle ich auch in Workshops. Hört’s euch an, tauscht euch aus – und dann entscheidet euch für „genau mein Ding“.

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