Erfolg kommt nicht von ungefähr …

… sondern für jede/n von uns dadurch, dass sie oder er seinen Stärken ausfährt. Das ist mehr oder weniger die simple Formel für Erfolg. Stark durch Stärken.

Doch wie ist das nun mit den Schwächen? Soooo einfach ist das nicht zu beantworten. Da gäbe es durchaus verschiedene Möglichkeiten und Notwendigkeiten. Der Reihe nach:

  1. Schwächen erkennen
  2. Schwächen einschätzen

Ist die erkannte Schwäche eine, die meine Erfolgspläne stören könnte? Nein? Na, dann einfach beibehalten. Oh, ist die Schwäche wirklich soooo schlimm? Hm. Besteht Hoffnung, ihr beizukommen? Dann geht’s auch schon weiter mit der Liste der Möglichkeiten:

  • a) Schwächen minimieren oder gänzlich abbauen
  • b) Schwäche durch eine Stärke verringern
  • c) Schwäche akzeptieren und einen Bypass legen

An ein paar persönlichen Beispielen will ich das erläutern.

zu a) Früher kostete es mich Überwindung, unangenehme Anrufe zu tätigen oder E-Mails zu schreiben. Gerne schob ich das auf, doch innerlich hat es mich belastet und ausgebremst. Das wollte ich ändern. Die Taktik war „Strenge“ und „Belohnung“.

Doch, doch, bei einem Steinbock funktioniert das mit dem „Streng-sein-zu-sich-selbst“ ganz gut (manchmal sogar zu gut). Mein Vertrag mit mir selbst also: Einer unangenehmen Aufgabe darf eine angenehme Arbeit folgen. Und: die unangenehme Aufgabe wird zuallererst erledigt, noch vor dem zweiten Frühstück! Habe ich’s geschafft, sage ich fröhlich: „Na, also. Geht doch!“ und grinse breit. Das Belohnungszentrum im Gehirn springt sofort darauf an und schüttet Wohlfühl-Hormone aus. Echt, das funktioniert!

zu b) Wie jedoch geht das, eine Schwäche durch eine Stärke zu verringern?

Nun, ich warte nicht gerne. Das macht mich ungeduldig und leicht aggressiv. Ganz schlecht, wenn man Teilnehmende hat, die einfach gerne noch etwas plaudern wollen und sich nicht „einfangen“ lassen. Meine Stärke hingegen ist es, sehr schnell abschalten zu können. Also nutze ich in diesem Moment der beginnenden Ungeduld meinen guten „Abschaltemechanismus“ und lege bewusst eine inneres Erholungspäuschen ein, hole mir noch eine Tasse Tee, stehe mit ihr lächelnd da und warte entspannt aufs Weitermachen. Eigenartigerweise wird das sogar belohnt. Meist klappt es dann sogar schneller, mit dieser Pose wieder die Aufmerksamkeit zu gewinnen.

zu c) Einen Bypass lege ich für meine Schwäche, immer zu knapp zum Zug zu kommen. Ich habe das zwar mittlerweile akzeptiert, dass ich einfach zu gerne noch schnell die Wäsche zusammenlege … noch schnell die Schuhe putze … noch schnell eine Mail schreibe … noch schnell eine Tasse Tee trinke …, doch muss das mit fertig angezogenem Mantel und griffbereiten Taschen, die ich vor die Haustüre in den Treppenabgang stelle, geschehen.

Die Stärken ausfahren, die Schwächen anlächeln – so könnte man auch sagen. Also, bei mir klappt es. Ich fühle mich gut dabei, dass ich nicht perfekt bin, sondern einfach nur schlau mit mir umgehe. So steht (m)einem erfolgreichen Leben nichts im Wege.

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