Leitfaden „Crowdsourcing“ – Rezension und Drumherum

Crowdsourcing, TitelblattDer „Leitfaden für Bibliotheken“ ist das Ergebnis eines studentischen Seminars und zudem selbst als Crowdsourcing-Projekt durchgeführt. Crowdsourcing ist die Ideenfindung und Problemlösungen mit Hilfe Externer, also der „Crowd“, im speziellen Falle hier für Bibliotheken. Eine empfehlende Rezension der Blogbetreiberin ist nachzulesen in der Fachzeitschrift Buch und Bibliothek, BuB, 2016, H. 4, S. 206-207:
Ilona Munique: Crowdsourcing im Bereich von Bibliotheken – Wie man sich die Motivation Externer zunutze macht.

Rezensions-Auszug

Alle praxisrelevanten Dimensionen des Crowdsourcing ab, so zum Beispiel Motivation, Dimension, Vorgehensweise, Beispiele, Einsatzbereiche, Phasen, Auswertung sowie Nutzen der Ergebnisse. Und um Ideenergebnisse bzw. Problemlösungen mit Hilfe Externer (der „Crowd“) geht es im Wesentlichen.

Bestes Indiz eines durch Crowdsourcing entstandenen Buchprojekts dürften die 334 Fußnoten auf gerade mal 114 Seiten sein. Hier manifestiert sich die „Erweiterung des Ideen- und Lösungsspektrums“, also eines der Merkmale von Crowdsourcing, die im (zwangsläufig zu erwartenden) Kapitel „Definitionen“ aufgeführt ist. Erwartungsgemäß ist die Beispiellage deutscher Bibliotheks-Crowdsourcing-Projekte gering. Dennoch lohnt sich der Blick ins Buch, denn der Beispielpool ausländischer Projekte lässt sich ohne Weiteres nachahmen und ist inspirierend.

Crowdsoursing. Ein Leitfaden für Bibliotheken. Hrsg. von Ursula Georgy. Wiesbaden: Dinges & Frick, 2015. 1234 S. (B.I.T.-Online; innovativ; 52) ISBN 978-3-934997-68-4 € 24,50.

Drumherum

Übrigens: Auch im Crowdfunding ist Marketing bzw. Öffentlichkeitsarbeit der Dreh- und Angelpunkt. Dass die „Kundenbeziehung … auf eine neue Art und Weise gestärkt“ wird, ist sicher ein entscheidender Pluspunkt beim Crowdsourcing wie beim Crowdfunding. Für Letzteres bietet das WEGA-Team zwei Fortbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an (Marketing und Finanzierung) und hierzu wiederum drei Publikation, die auch sinnvolle (und sich ergänzende) Hilfen sind, wer sich mit Crowdsourcing befasst.

  1. Crowdfunding für Bibliotheksprojekte. Einsichten, Erfahrungen und Empfehlungen aus der Praxis / Ilona Munique. In: Freundeskreise und Fördervereine – Best Practice in Öffentlichen Bibliotheken. Hrsg. Petra Hauke. Humboldt-Universität zu Berlin. 2015. S. 40-48.
  2. Crowdfunding für OPL-Projekte nutzen : Finanzierung, Marketing, Social Networking / Ilona Munique. Hrsg. Berufsverband Information Bibliothek / Kommission für One-Person Librarians. ­ 2. Aufl. ­ 2015. (Checklisten ; 36).
  3. „Für eine Handvoll Dollar“ ­ Crowdfunding : Alternative Form der Mittelbeschaffung / Ilona Munique. BFB, 2013, H. 1, S. 26-31.
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