Reingespitzt (I): Praxishandbuch Ausstellungen in Bibliotheken

Cover Praxishandbuch BibliothekenFrisch auf meinem Tisch – mein persönliches Belegexemplar „Praxishandbuch Ausstellungen in Bibliotheken“ ist gelandet. 33 Artikel von 40 Autor(inn)en ist das satte Ergebnis eines studentischen Publikationsprojekts im Seminar „Von der Idee zum Buch“ am Berlin Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaften [Korr. 31.12.2016] unter der Leitung von Dr. Petra Hauke, erschienen im De Gruyter Verlag. Vorgestellt wurde es erstmals zum Bibliothekskongress in Leipzig am 14.03.2016.

Bevor ich im zweiten Weblog-Teil über die Inhalte spreche, erlaube ich mir einen Ausflug in das von mir erlebte „Vorab“. Dieses Weblog ist schließlich und endlich etwas wie ein persönliches Tagebuch meiner Arbeitswelt. Von daher …

Reingespitzt in den Hintergrund zum Buch

Angefragt zu einem Beitrag hatte mich die Germanistik-Studentin Vivan Charleen Kübler am 24.10.2015. Da ich zu etlichen der geplanten Kapiteln hätte etwas schreiben können, überließ ich es den Studierenden, sich etwas für mich auszusuchen. Wo sich niemand zum Thema findet, werde ich es übernehmen. Ich traute mich fast wetten, dass es das etwas verzwickte Kapitel Ausstellungsfinanzierung werden würde. Nun gut, gewonnen. Doch in Anbetracht der enormen Bandbreite versah ich es vorsichtshalber mit dem Schwerpunkt Sponsoring.

Am 03.01.2016 erfuhr ich also das genaue Thema, und zwei Wochen später, am 17.01. gab ich meinen Beitrag ab. Rekordverdächtig? Nein, vielmehr eingetaktet in meinen Arbeitsplan, der ein früheres Schreiben im immer sehr seminarreichen Herbst gar nicht zugelassen hätte. Der Vorteil dieser Zeitverknappung: einfach konzentriert dran geblieben. Hat man mehr Zeit, muss ein Artikel auch nicht unbedingt viel besser werden. Da ich zudem eine Viel- und Schnellschreiberin bin – kein Wunder bei drei Weblogs –, konnte ich mich auf den netterweise erweiterten Abgabetermin einlassen.

Dennoch – eine Schreibblockade durfte nicht vorkommen, und glücklicherweise war ich im Thema sehr sattelfest drin. Schon auch deshalb, weil ich auf meine frisch aufpolierten Moduleinheiten zurückgreifen konnte, die ich für das Modul „Öffentlichkeitsarbeit“ zur Fernweiterbildung „Bibliotheksmanagement“ der Fachhochschule Potsdam als Dozentin gerade in Arbeit hatte. Recyceln nennt sich das. Wobei ich natürlich den Artikel auf die Bedarfe der Ausstellerorganisatoren angepasst hatte.

Außerdem bezog ich an einer Stelle auch die Rückkopplung einer Fernweiterbildungsteilnehmerin mit ein. Dahingehend, dass mir justament ein aktuelles Vertragsbeispiel zu Sponsoring einer Bibliothek (und nicht eines Sportvereins, davon gäbe es mehr als genug!) vorlag, welches meine theoretischen Ausführungen und Erkenntnisse in diesem Bereich in Form einer Praxisausführung bestätigte. Das ersparte mir Dutzende von Anrufen und Wiedervorlagen bei Bibliotheken und Behörden.

Am meisten Arbeit machte es mir, die (steuer)rechtlichen Situationen auf ihre Stichhaltigkeit und Aktualität hin zu überprüfen. Es reicht nicht aus, sich auf das einmal Erarbeitete zu verlassen, denn im Hinblick auf Geld und Vertragsgestaltung ist die Verantwortung, das alles seine Richtigkeit hat, schon sehr hoch.

Ich hoffe, Sie ein wenig neugierig auf das Werk selbst gemacht zu haben und lade Sie ein, nächste Woche im Teil 2 in die Inhalte des Buches reinzuspitzen. See you!

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Eine Antwort

  1. […] dem Hintergrund des „Praxishandbuch Ausstellungen in Bibliotheken“ aus dem De Gruyter Verlag jetzt ein Blick […]

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