Rosa im Regenbogen. Und andersrum …

Rosa Ananitschev, Bibliothekarin und AutorinAngeblich gibt’s kein Rosa im Regenbogen. Doch ich denke das jetzt mal andersrum. Der Regenbogen ist in Rosa vorhanden. Und damit meine ich in Rosa Ananitschev, einer wortbegabten und auch mutigen Bibliothekskollegin, die farbig zu schreiben weiß, und eben manches auch mal „andersrum“ erlebt, denkt und verarbeitet, so wie in ihrem gleichnamigen Roman beschrieben. Man könnte es als Debutwerk bezeichnen, gäbe es da nicht auch ihr Weblog mit vielen ebenbürtigen Texten – was war zuerst da? Egal, Hauptsache, sie schreibt. Denn das kann sie!

Doch, Achtung! Nicht alles ist leichte Kost, wenngleich sprachlich von unglaublicher Leichtigkeit, Sanftheit und  – ja, auch Barmherzigkeit! – mit sich und ihren (Mit-)Tätern. Dass Rosa Ananitschev die „richtigen“ Worte für all das und all diese gefunden hat, die sie ebenso verbal zu verwenden vermag, ist am 12. September 2016 um 21:04 Uhr auf Radio Iserlohn mit Claus Karst zu hören, der unsere Berufskollegin in der Sendung WortArt zu Wort kommen lässt. Hier ein erstes Podcast.

Mit ihrem neuesten Buch „In der sibirischen Kälte“, erschienen im Karina Verlag, ISBN 978-3-903056-85-5, hat sie wiederum eine – thematisch wie sprachlich – besonderen Roman (Korr. Autobiografie) gelandet. Und – Nein! – Rosa kann nicht einfach mit dem Etikett „andersrum“ versehen werden, wenngleich ihre gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft das nahe legen würde. Sicher, sie hat wohl ein etwas anderes Schicksal als viele von uns. Aber nicht nur das macht sie zu etwas Besonderem. Doch erleben Sie sie selbst, lesend oder hörend oder vielleicht auch mal persönlich.

By the way … sind wir nicht alle ein bisschen „besonders“? Wer weiß vor allem, wie viele besondere Schreibtalente noch so unter unserem Berufsstand weilen. (Ja, Frank Merken fällt mir natürlich sofort ein. Und Angelika Monkberg, alias Öhrlein.)

In meinem Job jedenfalls lerne ich unglaublich tolle Kolleg(inn)en kennen, über die ich zu gerne Romane schreiben würde. Wenn die das nicht besser könnten, wie zum Beispiel Rosa, die meines Eindrucks nach (wir hatten uns beruflich in Lüdenscheid kennengelernt) ALLE Farben des Regenbogens in sich trägt. Und mit ihren Büchern für uns nach außen trägt. Wer will sagen, dass Schwarz ebenfalls nicht im Regenbogen ist?! Schwarz nicht auszusparen und in (oder durch) Rosa zu verwandeln, das ist Lebenskunst pur. Rosa, du hast meinen großen Respekt dafür!

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Eine Antwort

  1. Etwas dezenter wäre auch schön. Jedesmal wnn ich wp öffne. sehe ich dieses Bild.

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