Open Space zur Öffentlichkeitsarbeit im Miniformat

122203-fobi-koeln-oea-1116-teilnSo manch‘ einer mag sich nicht getraut haben, sich zum für den Bibliotheksbereich noch weitesgehend unbekannten Veranstaltungsformat wie Open Space anzumelden. Mit 11 Teilnehmenden, bis auf eine Ausnahme aus Wissenschaftlichen Bibliotheken, war das Format daher nur ansatzweise zu erfüllen, es ließ sich dennoch ergebnisreich arbeiten. Der Austausch zwischen den Öffentlichkeitsarbeiter(inn)en, also das kollegiale Lernen, stand dabei im Vordergrund.

In der Rotunde der TU Köln hatten wir Platz in Hülle und Fülle, so dass sich die drei bis vier Gruppen ungestört voneinander „workshopen“ konnten. Themenpool zur ÖffentlichkeitsarbeitSie widmeten sich 7 von 9 favorisierten Bereichen ausgiebiger, wobei den größten Zeitraum der Umgang mit und im Social Media-Bereich, hier vor allem im Handling von Facebook lag. Die Ergebnisse werden im Anschluss jeweils mit einer zusammenfassender Dokumentation, weiteren Inputs sowie Literaturlisten ergänzt.

Der Veranstalter, die ZBIW, kann es sich durchaus vorstellen, dieses Format noch einmal, dann jedoch zweitägig anzubieten. Die Fülle an Themen zu Öffentlichkeitsarbeit ist schließlich enorm.

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Leitbild. Der rote Faden durchs Labyrinth der Arbeitswelt

Leitbild. Der rote Faden durchs Labyrinth der Arbeitswelt

Grafik generated by The Maze Generator Website (http://www.mazegenerator.net/). Text: Ilona Munique, Das WEGA-Team, Bamberg

Wenn in Sachen Personal- und Organisationsentwicklung der Weg selbst das Ziel sein darf, so ist ein Leitbildprozess derzeit immer noch und immer wieder das beste Mittel der Wahl, um sich Durchblick im Labyrinth der Arbeitswelt zu verschaffen.

Der Leitbildprozess, der einem einen roten Faden in die Hand gibt, endet nicht einfach mit dem Erreichen des Ziels einer Leitbildformulierung, sondern ist Ausgangspunkt für einen Start auf neuen Wegen und mit definierten Zielen. Ergänzend, begleitend und abgleichend hierzu dienst die Konzeptionelle Planungsmethode GLORIA-E, die ich in einem gesonderten Beitrag erörtern werde.

 

Doch zunächst gratuliere ich der Arnsberger Stadtbibliothek mit ihren Standorten Arnsberg, Hüsten und Neheim zum fertigen Leitbild und bedanke mich herzlich für die gemeinsame Zeit und das sehenswerte Ergebnis!

Ihre Wegbegleiterin
Ilona Munique

Impressionen vom Leitbildprozess in Arnsberg

Gruppenfoto in der Stadtbibliothek Arnsberg (früher: Stadtbüchereien Arnsberg), Standort Arnsberg

Die quasi in dieser Woche „neugeborenen“ bzw. neubenamste Stadtbibliothek Arnsberg mit ihren drei Standorten Arnsberg, Hüsten und Neheim sind auf Facebook noch unter ihrem alten Namen „Stadtbüchereien Arnsberg“ vertreten und freuen sich sicherlich über ein paar Fotos zum Herumreichen. Bitte schön! Und ICH freue mich schon mega auf unseren zweiten von drei Leitbild-Terminen im schönen Sauerland! Darin geht es um nichts weniger, als …

  • in einem Zukunftsworkshop das noch Unbekannte „dingfest“ zu machen,
  • von der Fachstelle der Bezirksregierung Arnsberg einen Input hierzu zu erhalten,
  • unsere Leitbild-Stichwortwand zu ergänzen und akribisch zu analysieren
  • den Bürgermeister für eine Stunde lang an Bord zu holen,
  • das Leitbild auszuformulieren,
  • darauf und auf den neuen Namen anzustoßen,
  • sowie eine Exkursion ins Stadtarchiv und in die Klosterbibliothek zu unternehmen.

Na, wir haben drei Tage Zeit für alles … und für Überraschungen immer noch ein Minütchen mehr!

 

 

Arnsberg im Vorbereitungsfieber zum Leitbild

Webankündigung Schließung Arnsberger Bibliotheken wegen Fortbildung 2016

In einer Woche geht’s los für die drei Bibliotheken SchulStadtBibliothek Arnsberg, Bücherei Hüsten und Bücherei Neheim! Seit 2013 im Gespräch, mittlerweile einige Male beieinander gewesen, zuletzt zu Changemanagement, aber auch zum Thema der Teamoptimierung und zu Meetings und Besprechungen, … alles prima Vorbereitungen für den beabsichtigten Leitbildprozess bei einem Personalstand von 18 Kolleg(inn)en.

Nachdem für dieses Jahr die Fördermittel von der Bezirksregierung Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen bewilligt wurden, fanden bereits einige (Online-)Abfragen statt. Kurz vor dem Bayerischen Bibliothekstag (den ich heuer gerade so schaffe!) sitze ich dran, um die Antworten und Informationen auszuwerten und zu visualisieren. Viel Farbe ist hier im Spiel, damit wir in Punkto Informationspool, Potenzialanalyse und Handlungsfelder das Trennende wie Verbindende voneinander unterscheiden können.

Leitbild auch für mehr als eine Bibliothek?

Leitbildprozess in BozenEs ist nicht das erste Mal, dass ich mehrere Bibliotheken dabei begleite, sich (neu oder auch besser) aufeinander einzuschwören. Beispielsweise in Südtirol (2003), da waren’s immerhin 5 Bibliotheken unter der Regie des Bibliotheksdienst Bozens (Albert-Schweitzer, Bozner Boden, St. Jakob, Kinderbibliothek Haslach, Bibliothek Haslach – Rensch war damals noch nicht dabei).

Im kommenden Jahr werden es voraussichtlich sogar 7-8 Bibliotheken in Berlin sein. Etliche Bibliotheken, an denen ich bereits zugange war, hören mich sicherlich noch sagen, dass ich keine Leitbilder begleite, sobald das Personal 28 Personen überschreitet. Warum also dieser Sinneswandel?

Straßenkunst in ArnsbergWeil es nach wie vor bei diesen angenommenen Aufträgen immer noch auch um die einzelne Bibliothek in ihrer Individualität an sich geht. Das Zusammenführen einiger Handlungsfelder, aber auch das Schwerpunkte setzen und Kooperieren, das sind alles Management- und Kommunikationsaufgaben, die durchaus unter einem gemeinsamen Leitbild funktionieren. Sofern alle Mitarbeiter(inn)en die Chance erhalten, sich unmittelbar am Prozess zu beteiligen. Ob hintereinander, miteinander, nebeneinander … – wichtig ist, alle von Beginn an mit einzubinden. Wo dies ermöglicht wird, bin ich gerne mit von der Partie!

Ich freue mich auf spannende Tage und Wochen im Sauerland!

[Korr. 20.10.2016]

Trendbericht 2016/17

Bremsrad DampfbahnDamit Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung zur Programmplanung des nächsten Jahres nicht „am Rad drehen“, unser Trendbericht 2016/17 zu Fortbildungsbedarfen im Bereich öffentlicher Dienst mit Schwerpunkt Bibliotheken, gebucht bzw. angefragt beim WEGA-Team.

Zuerst die Meldung zum neu konzipierte E-Learning-Modul Öffentlichkeitsarbeit kompakt. Natürlich kann unabhängig davon auch ein Seminar zum Thema „offline“ gebucht werden.

Pressearbeit und Jahresbericht im Bereich der WEGA-eLearning-Seminare halten sich weiterhin die Waage. Beide werden gleich häufig gebucht.

Themenranking 2015/16

I. Beratung und Moderation, Leitbild
Die Serie des letzten Trendberichts setzt sich fort. So sind auch heuer im WEGA-Team-Ranking am häufigsten angefragt Beratung und Moderation. Einige in Weiterführung von früheren Prozessen, doch auch neue Kunden nehmen sich vor, endlich einmal in Klausur zu gehen und z. B. einen Leitbildprozess zu starten.

II. Crowdsoursing, Ausstellungsfinanzierung, Change Management
Hinter dem Schreibtisch „festgenagelt“ haben mich gleich drei Themen bzw. Publikationsbeiträge.

Tatsächlich schaffte es Changemanagement (Veränderungsmanagement) im Jahr 2015 auf die vorderen Plätze, verschwand jedoch im Jahr 2016 völlig aus der Bedarfsmeldung. Indirekt jedoch lebt es in den derzeitigen Leitbildprojekten im Sinne eines Innovationsmanagements weiter.

Weitere Themen finden Sie in unter „Alle Fortbildungen auf einem Blick“.

III. Öffentlichkeitsarbeit

… in all seinen Facetten. Immer gut als Fortbildungsthema. Das hat wohl auch die Fachhochschule Potsdam so gesehen, die mich für den Fernweiterbildungslehrgang „Bibliotheksmanagement“ seit vergangenem Herbst als Lehrbeauftragte angefragt hatte. Hier darf ich nun all meine über 30-jährige Begeisterung (davon 20 Jahre als Selbständige) zu diesem Thema anbringen. Natürlich komme ich dazu auch gerne zu Ihnen!

By the way: Zwei Fernweiterbildungsteilnehmende konnten sich besonders stark für Öffentlichkeitsarbeit erwärmen und schrieben ihre Bachelorarbeit dazu. Derzeit befinden sich die Werke bei mir zur Prüfung. Ich freue mich darauf, bald von den Inhalten berichten zu dürfen!

So. Bald nun auch für Bayern in Kürze schöne Ferien. Und sobald Sie wieder am Arbeitsplatz sind und fürs Frühjahr oder den Herbst 2017 planen, holen Sie sich noch mal diesen Beitrag in Erinnerung. Gerne mit anschließender Buchung. Damit der Erfolg von Bibliotheken unsere gemeinsame Aufgabe und Anlass zur Freude sein wird!

Ihre Ilona Munique
mit Kollege Reinhold Burger, der beste WEGA-Team-Unterstützer any time!

Finito. Aus. Ende. Schluss. Nichts geht mehr.

Doch nur für 2016. In 2017 sind natürlich wieder Termine frei beim WEGA-Team. Allerdings ist frühzeitiges Anmelden angesagt, da erneut zeitintensive Projekte anstehen. Unsere bewährten Fortbildungsthemen ergänzen wir auf Anfrage gerne mit neuen Schwerpunkten, falls erwünscht und zum Portfolio passend.

Ach ja, eine Ausnahme gibt es noch. Falls reine Moderationen gewünscht sind, die einfach „Anwesenheit und Geistesgegenwart“ erfordern, so lässt sich die eine oder andere Lücke im Kalender noch finden. Und sofern An- und Abreise möglichst an einem Tag zu bewältigen wären.

Ein erfolgreiches restliches Fortbildungsjahr wünschen Ihnen herzlich – Ilona Munique und Reinhold Burger.

Open Space zu Öffentlichkeitsarbeit in Köln

Öffentlichkeitsarbeit ist bunt! Und noch bunter wird sie, wenn alle zusammen das Bild malen, das wir Bibliotheken nach außen abliefern. Machen Sie mit!

Ein Open Space ist am erfolgreichsten, je zahlreicher die Teilnehmenden erscheinen. Mit- und Voneinander lernen, Best Practice-Erfahrungen austauschen, aber auch offen und ehrlich geteilte „Aus-Fehlern-wird-man-klug“-Berichte, ergänzt durch fachliches Input, das alles gibt es erstmalig in Köln zu erleben, am 14.11.2016 rund um das Thema Öffentlichkeitsarbeit.

Als Moderatorin lade ich (Ilona Munique) Sie herzlich ein und freue mich auf ein spannendes, anregendes und lebendiges Open Space mit Ihnen! Gedacht ist es für Beschäftigte Wissenschaftlicher und Öffentlicher Bibliotheken, die sich im Rahmen Ihrer Dienstaufgaben mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Anmeldung bis 03.07.2016.