Frühlingsboten läuten Web-Relaunch im WEGA-Team ein

Märzenbecher, Fränkische SchweizMärzenbecher, wohin das Auge reicht! Die Frühlingsboten aus der Fränkischen Schweiz läuten mit ihren hübschen, weißen Glöcklein unter lichtem Laubhang eine Pause ein. Denn wegen des im April bevorstehenden Relaunches der Webseiten des WEGA-Teams sollen vorerst keine neuen Blogbeiträge auf dem alten Weblog hier hinzukommen. Sie müssen nämlich alle auf die neuen Seiten übertragen werden, und das ist zeitintensiv und verzögert den Prozess.

MärzenbecherDoch wird es weiterhin Beiträge im Nachbarweblog bibfobi von mir geben, das sich ebenfalls der Fort- und Weiterbildung im IuD-Bereich – gemeinsam mit Dr. Jürgen Plieninger – widmet. Allerdings mit so gut wie keinem Nähkästchengeplauder aus dem WEGA-Team direkt, also eher neutral gehalten.

Ich hoffe jedoch, es kommt uns niemand unserer geschätzten Leser/innen abhanden. Wir geben Bescheid, sobald es wieder rund und vor allem frühlingsfrisch anläuft.

WEGA-Team Relaunch, grafische Vorschau, AusschnittÜbrigens bleibt es optisch beim Thema Natur. Denn das ist unsere große Leidenschaft – durch das Waldesdickicht zu führen, miteinander harte Nüsse zu knacken, um am Ende des Weges gestärkt auf eine Lichtung zu gelangen! Es heißt nicht umsonst im WEGA-Team:

Wege. Entdecken. Gemeinsam. Aktiv.

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Arnsberg im Vorbereitungsfieber zum Leitbild

Webankündigung Schließung Arnsberger Bibliotheken wegen Fortbildung 2016

In einer Woche geht’s los für die drei Bibliotheken SchulStadtBibliothek Arnsberg, Bücherei Hüsten und Bücherei Neheim! Seit 2013 im Gespräch, mittlerweile einige Male beieinander gewesen, zuletzt zu Changemanagement, aber auch zum Thema der Teamoptimierung und zu Meetings und Besprechungen, … alles prima Vorbereitungen für den beabsichtigten Leitbildprozess bei einem Personalstand von 18 Kolleg(inn)en.

Nachdem für dieses Jahr die Fördermittel von der Bezirksregierung Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen bewilligt wurden, fanden bereits einige (Online-)Abfragen statt. Kurz vor dem Bayerischen Bibliothekstag (den ich heuer gerade so schaffe!) sitze ich dran, um die Antworten und Informationen auszuwerten und zu visualisieren. Viel Farbe ist hier im Spiel, damit wir in Punkto Informationspool, Potenzialanalyse und Handlungsfelder das Trennende wie Verbindende voneinander unterscheiden können.

Leitbild auch für mehr als eine Bibliothek?

Leitbildprozess in BozenEs ist nicht das erste Mal, dass ich mehrere Bibliotheken dabei begleite, sich (neu oder auch besser) aufeinander einzuschwören. Beispielsweise in Südtirol (2003), da waren’s immerhin 5 Bibliotheken unter der Regie des Bibliotheksdienst Bozens (Albert-Schweitzer, Bozner Boden, St. Jakob, Kinderbibliothek Haslach, Bibliothek Haslach – Rensch war damals noch nicht dabei).

Im kommenden Jahr werden es voraussichtlich sogar 7-8 Bibliotheken in Berlin sein. Etliche Bibliotheken, an denen ich bereits zugange war, hören mich sicherlich noch sagen, dass ich keine Leitbilder begleite, sobald das Personal 28 Personen überschreitet. Warum also dieser Sinneswandel?

Straßenkunst in ArnsbergWeil es nach wie vor bei diesen angenommenen Aufträgen immer noch auch um die einzelne Bibliothek in ihrer Individualität an sich geht. Das Zusammenführen einiger Handlungsfelder, aber auch das Schwerpunkte setzen und Kooperieren, das sind alles Management- und Kommunikationsaufgaben, die durchaus unter einem gemeinsamen Leitbild funktionieren. Sofern alle Mitarbeiter(inn)en die Chance erhalten, sich unmittelbar am Prozess zu beteiligen. Ob hintereinander, miteinander, nebeneinander … – wichtig ist, alle von Beginn an mit einzubinden. Wo dies ermöglicht wird, bin ich gerne mit von der Partie!

Ich freue mich auf spannende Tage und Wochen im Sauerland!

[Korr. 20.10.2016]

Rosa im Regenbogen. Und andersrum …

Rosa Ananitschev, Bibliothekarin und AutorinAngeblich gibt’s kein Rosa im Regenbogen. Doch ich denke das jetzt mal andersrum. Der Regenbogen ist in Rosa vorhanden. Und damit meine ich in Rosa Ananitschev, einer wortbegabten und auch mutigen Bibliothekskollegin, die farbig zu schreiben weiß, und eben manches auch mal „andersrum“ erlebt, denkt und verarbeitet, so wie in ihrem gleichnamigen Roman beschrieben. Man könnte es als Debutwerk bezeichnen, gäbe es da nicht auch ihr Weblog mit vielen ebenbürtigen Texten – was war zuerst da? Egal, Hauptsache, sie schreibt. Denn das kann sie!

Doch, Achtung! Nicht alles ist leichte Kost, wenngleich sprachlich von unglaublicher Leichtigkeit, Sanftheit und  – ja, auch Barmherzigkeit! – mit sich und ihren (Mit-)Tätern. Dass Rosa Ananitschev die „richtigen“ Worte für all das und all diese gefunden hat, die sie ebenso verbal zu verwenden vermag, ist am 12. September 2016 um 21:04 Uhr auf Radio Iserlohn mit Claus Karst zu hören, der unsere Berufskollegin in der Sendung WortArt zu Wort kommen lässt. Hier ein erstes Podcast.

Mit ihrem neuesten Buch „In der sibirischen Kälte“, erschienen im Karina Verlag, ISBN 978-3-903056-85-5, hat sie wiederum eine – thematisch wie sprachlich – besonderen Roman (Korr. Autobiografie) gelandet. Und – Nein! – Rosa kann nicht einfach mit dem Etikett „andersrum“ versehen werden, wenngleich ihre gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft das nahe legen würde. Sicher, sie hat wohl ein etwas anderes Schicksal als viele von uns. Aber nicht nur das macht sie zu etwas Besonderem. Doch erleben Sie sie selbst, lesend oder hörend oder vielleicht auch mal persönlich.

By the way … sind wir nicht alle ein bisschen „besonders“? Wer weiß vor allem, wie viele besondere Schreibtalente noch so unter unserem Berufsstand weilen. (Ja, Frank Merken fällt mir natürlich sofort ein. Und Angelika Monkberg, alias Öhrlein.)

In meinem Job jedenfalls lerne ich unglaublich tolle Kolleg(inn)en kennen, über die ich zu gerne Romane schreiben würde. Wenn die das nicht besser könnten, wie zum Beispiel Rosa, die meines Eindrucks nach (wir hatten uns beruflich in Lüdenscheid kennengelernt) ALLE Farben des Regenbogens in sich trägt. Und mit ihren Büchern für uns nach außen trägt. Wer will sagen, dass Schwarz ebenfalls nicht im Regenbogen ist?! Schwarz nicht auszusparen und in (oder durch) Rosa zu verwandeln, das ist Lebenskunst pur. Rosa, du hast meinen großen Respekt dafür!

Zum Bayerischen Bibliothekstag 2016 nach Passau

In die reizvolle 3-Flüsse-Stadt Passau geht’s heuer zum Bayerischen Bibliothekstag am 5. u. 6.10.2016 (Anmeldung bis 15.09. hier). Da der Termin frühzeitig bekannt gemacht wurde (und zwar bereits zum BBV-Mitgliederforum im November 2015), konnte ich ihn ausnahmsweise hübsch zwischen zwei Leitbildveranstaltungen eintakten.

Ein Zugpferd ist natürlich die Vorstellung des am 21.06.2016 vom Ministerium beschlossenen Bayerischen Bibliotheksplans, der als „eine Vision“ für die rund 2000 Bibliotheken in Bayern bezeichnet wird und von dem die Teilnehmenden anlässlich des Forums in München einen Vorgeschmack erhielten. Für mich als Coach und Lernbegleiterin, von der auch immer wieder die Rolle einer Fachberaterin angefordert wird, ein Muss, über die Details und Reaktionen darauf Kenntnis zu erlangen. (Themenkreis 1)

Für meine Hochschultätigkeit zu Öffentlichkeitsarbeit ist der Themenkreis 2 zu „Lebenwelt Bibliothek: Räume im Wandel“ sowie zu „Raum und Nutzungskonzepte“ im Müncher Raum eine gerne mitgenommene Information zum Weitergeben. Dass mir als gebürtige Fürtherin die Vorstellung der neuen Zweigstelle der Volksbücherei Freude bereiten wird, versteht sich von selbst. Nur zu gut erinnere ich mich an eine Fortbildung vor (puh, war’s 1999?) sagen wir mal, rund 20 Jahren, als man dort noch keinerlei Perspektiven zur Verbesserung der Situation sah. Nun, die Jahre vergehen, und ich darf mich posthum in meiner nie nachlassenden Motivation zur Motivation bestätigt wissen.

Der zweite Tag stellt „Orte ohne Grenzen vor“ sowie – ebenfalls ein MUSS für mich als Erwachsenenbildnerin – „Intergenerationelles Lernen  – eine Chance für Bibliotheken“. Und weitere interessante Beiträge mehr.

Persönlich freue ich mich auf ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Kollegen und „Lebensphasen“-Partner aus meiner Regensburger Zeit, der seit vielen Jahren in der Passauer Universitätsbibliothek arbeitet. Der Kontakt brach nie gänzlich ab, man sah sich zu diversen Bibliothekstagen, doch nun dräut das Rentenalter (er war einige Jahre älter als ich) und da sollte man doch wenigstens vorher noch so richtig ins Ratschen und Erinnerungsschwelgen kommen dürfen. Vielleicht in einem der traditionellen niederbayerischen Lokalitäten? Muss ja nicht unbedingt „die Schwemm'“ sein, so wie damals in der „Regensburger Turnerschaft“, wo ich noch als Basketball-„Maskottchen“ die Zeiten nehmen durfte … ja, ja, die Zeiten … gerne nehme ich mir die Zeit, um mich weiterzuentwickeln durch Fortbildung. Sind Sie auch dabei? Wir sehen uns … in Passau!

By Hgmichna (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Sommerferien im WEGA-Team

BalkonbowleBayern zieht nach, endlich auch hierzulande Beginn der großen Sommerpause. Auch das WEGA-Team stimmt mit ein, zumal ein voller Auftragsherbst auf uns wartet. Den Sommer verbringen wir mit Honig verarbeiten, einer immerhin 10-tägigen „Sommerfrische“ in Ostfriesland mit Inselhopping, und ansonsten wird der Schreibtisch aufgeräumt. Ab der ersten Septemberwoche sind wir dann wieder ansprechbar. Doch auch vorher bleiben Ihre Mails nicht unbeantwortet. Es kann einfach nur ein paar Tage länger dauern.

Was auch immer SIE im August machen – machen Sie’s gut oder machen Sie’s einfach mal nicht! Gute Erholung in Ihren großen Auszeiten wie kleinen Pausen – zum Beispiel mit einem erfrischenden Glas Bowle auf dem Balkon – wünschen Ihnen herzlich

Ilona Munique und Reinhold Burger, Das WEGA-Team

Open Space zu Öffentlichkeitsarbeit in Köln

Öffentlichkeitsarbeit ist bunt! Und noch bunter wird sie, wenn alle zusammen das Bild malen, das wir Bibliotheken nach außen abliefern. Machen Sie mit!

Ein Open Space ist am erfolgreichsten, je zahlreicher die Teilnehmenden erscheinen. Mit- und Voneinander lernen, Best Practice-Erfahrungen austauschen, aber auch offen und ehrlich geteilte „Aus-Fehlern-wird-man-klug“-Berichte, ergänzt durch fachliches Input, das alles gibt es erstmalig in Köln zu erleben, am 14.11.2016 rund um das Thema Öffentlichkeitsarbeit.

Als Moderatorin lade ich (Ilona Munique) Sie herzlich ein und freue mich auf ein spannendes, anregendes und lebendiges Open Space mit Ihnen! Gedacht ist es für Beschäftigte Wissenschaftlicher und Öffentlicher Bibliotheken, die sich im Rahmen Ihrer Dienstaufgaben mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Anmeldung bis 03.07.2016.

„Heile, heile, Segen, drei Tage Regen …,

… drei Tage Sonnenschein, dann wird’s wieder besser sein!“ Ja, ja, die Tröstungen aus Kindertagen … nun, die geplante Wandertour wäre ohnehin ins Wasser gefallen. Statt aber nun Erkältungs-Frust zu schieben, baute ich mich an der Planung des Jahresurlaubs (im August) auf. Zeit dazu hatte ich ja gerade. Gute Erinnerungen an gastfreundliche Fortbildungen zwischen Jadebusen und Dollar (in Leer, Aurich und Wilhelmshaven) ermutigten mich zu meinem Entschluss, dem Flachland die so ziemlich wichtigste Zeit des Jahres zu widmen. Schlechteres Wetter als wie derzeit in Franken kann’s ja dort im August auch nicht geben. Eine schöne Unterkunft und einen großen Schirm dabei, und ich bin mir sicher … das wird ein fantastischer Urlaub mit Kurverdacht. Bis dahin betreibe ich noch ein wenig Studien zur Auswahl meines Regenbegleiters. Heute eine erste Auswahl aus dem dritten Stock in Bamberg.
Regenschirmparade