Umsetzungserfolge motivieren Lerngemeinschaft der FHP

FH PotsdamBegeisterter Forumseintrag einer Teilnehmerin der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement der Fachhochschule Potsdam:
Ich hatte mich ja darüber beklagt, dass in meiner Bibliothek so wenig umgesetzt wird … Ich habe meine Anregung / Wunsch an die Kolleginnen … weitergegeben, und siehe da: Heute kam folgende Mail: … [Mailtext].
Vielen Dank also für eure Anregungen und Motivationen, seine Wünsche und Vorschläge zu äußern, und das nicht nur in diesem Forum. Manchmal kann man doch was bewirken!
Ja, darauf können alle stolz sein, die der Kollegin auf unserer Moodle-Lernplattform zum Modul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ ihr Feedback gegeben hatten. Stolz kann natürlich auch besagte Teilnehmerin sein, dass es ihr gelungen ist, ihre Idee umzusetzen und sie sich nicht davon abbringen hat lassen.
Was kann es Schöneres für mich als Lernbegleiterin geben, als Aufgaben zu stellen, die nicht nur gelöst, sondern eben auch gelebt werden können.
Dem Erfolg voraus geht natürlich, dass die Lernplattform auch angenommen wird. Dieses fördere ich, indem manche Aufgaben nur dann als gelöst erklärt werden, wenn sie ins Forum gestellt und von zwei anderen Kursteilnehmenden besprochen werden. Natürlich erhalten auch die Feedbackgebenden (quantitative) Punkte für ihre Beiträge. Etwas Motivation darf schon sein.
Freudig und mit leuchtenden Augen stelle ich fest, dass weit über die geforderten Antworten hinaus – und oft noch, nachdem ich meine eigene Schlussbemerkung angebracht habe – weitere Feedbacks gegeben und eingehend miteinander diskutiert wird. Spannend zu lesen. Es ist schade, dass ich mich nicht zu allem einklinken kann und will, denn zugegeben – Lehrbeauftragte zu sein ist nun doch eher mit einem Ehrenamt vergleichbar, der über den Brotberuf quersubventioniert werden will.
Wie auch immer – eine voll bunter Ideen, Tipps und Ratschlägen gewinnbringende Lerngemeinschaft, wie Sie vorbildlicher und motivierender kaum sein kann.
Bitte eine Runde Schulterklopfen!
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Entschlossen: Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement

Fachhochschule PotsdamDie Bewerbungsfrist endet am 10.06.2016. Und dann weiß auch ich wieder, womit ich den Jahreswechsel verbringe. Nähmlich als Wahlmodul-Dozentin der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement zum Themenkomplex Öffentlichkeitsarbeit, Pressearbeit und Fundraising.

Nein, ich habe es mir nicht leicht gemacht mit meinem erneuten Entschluss, zuzusagen. Denn (ausreichend) bezahlte Arbeit und Termine hätte ich wahrhaft genügend. Dennoch – es hat schon etwas prickelndes, mit den (zumeist) jüngeren Aufstiegsinteressierten an der Aussagekraft und dem Image der Bibliothekswelt zu arbeiten, deren Ist-Zustand zu erforschen und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. So betreue ich aktuell zwei Teilnehmende aus dem letztjährigen Kurs bei ihrer Bachelorarbeit, deren Ursprünge in unserem Wahlmodul liegen. Man darf gespannt sein!

Und auch, ob das Studienangebot und „mein“ Wahlmodul der Fachhochschule Potsdam zustande kommt. Ich denke, ja. Und dann geht’s los damit am 21./22.11.2016 mit der Einführungsveranstaltung.

Geschafft … und alles Gute für die G6-W04-FHP!

Zertifikat FH PotsdamAuch das letzte Zertifikat ist nun glücklich unterschrieben und ich darf allen 16 Kursteilnehmenden zu ihrem Notendurchschnitt von 1,44 herzlich gratulieren! Bahn frei für Ihre Anmeldung zum Bachelor!

Der Ehrgeiz brachte für drei Teilnehmende letztendlich eine Verbesserung um eine Notenstufe. Allerdings wird diese Möglichkeit für den neuen Kurs nur noch für 4-er Kandidat(inn)en angeboten werden. Denn im Prinzip gilt: wer seine Hausarbeit zur Bewertung abgibt, sollte dies im Bewusstsein getan haben, sein Bestes gegeben zu haben. Nach der Devise: „Mal kucken, ob’s reicht“ macht mir keine Freude, denn das Nachbewerten ist zeitaufwändig und wird nicht entlohnt. Und schließlich gebe ich vorab genügend Hinweise, wo Verbesserungsmöglichkeiten noch gegeben sind. Im Übrigen zählt die Hausarbeit nur zu einem Drittel. Die zwei anderen Drittel „verdienen“ sich die Teilnehmenden mit Feedbackaufgaben-Bereitschaft und Forumsteilnahme sowie Reflexions- und Lernbereitschaft. Also jede Menge Gelegenheit, um zu glänzen.

Nach all den überwiegend sehr guten Erfahrungen mit meinen ersten FHP-Kursteilnehmenden freue ich mich schon auf die Neuen des berufsbegleitenden Fernweiterbildungskurses „Bibliotheksmanagement“ der Fachhochschule Potsdam, Wahlmodul Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising im Herbst.

Bunte Pötte in Potsdam

Sabine Wolf, FH Potsdam, mit selbstgestalteten AbschiedstassenIn Potsdam durfte ich einer sehr netten Geste beiwohnen. Die Teilnehmenden der berufsbegleitenden Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement erhielten zum Abschluss ihrer Weiterbildungszeit von Prof. Hans-Christoph Hobohm jeweils einen Pott geschenkt, gestaltet von Sabine Wolf aus der Fachhochschule.

Eine Tasse als AbschlussgeschenkDen Abschied wird zudem versüßt mit entsprechendem, nicht flüssigem Inhalt, der so manchen die längere Abreise – bis nach Karlsruhe zum Beispiel! – überstehen lassen wird.

Prof. Hans-Christoph Hobohm und Sabine Wolf überreichen Abschiedstassen an die StudierendenDie Tasse könnten die seit fast vier Jahren fleißig Lernenden durchaus noch gebrauchen, denn unser Wahlmodul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ liegt noch vor ihnen.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit des Lehrens und Lernens und wünsche allen ein gutes Gelingen und viel Inspiration – auch ohne Koffein – für ihre Hausarbeiten!

Neues Seminar: Delegieren als teamorientierte Organisationsmethode

Unser Fortbildungs-Portfolio erhält Zuwachs in der Rubrik „Bibliotheksorganisation & -management“. Unter der Nummer B11 stellen wir mit dem Thema „Delegieren“ ein neues Seminarthema ein. Es ist die Vertiefung eines Kapitels unseres bewährten Seminars „Kommunikation im Team“.

Fortbildungsorganisationen können es buchen bei einer Teilnehmeranzahl bis zu 12 Personen. Für Einzelpersonen bietet sich ein Termin innerhalb der WEGA-PraxisSeminare in kleinen Gruppen bis 8 Personen an, erstmalig am Mo., 05.10.2015. Anmeldung siehe „Termine in Bamberg“.

Seminar: Delegieren als teamorientierte Organisationsmethode

Darum geht’s

Nicht nur für Führungskräfte ist das Delegieren eine organisatorische und kommunikative Herausforderung. Ziel des Delegierens ist es, Aufgaben und Verantwortungen auf mehrere Schultern zu verteilen. So weit, so sinnvoll für das gesamte Team. Dennoch fällt es manchen nicht leicht, etwas zu delegieren oder aber sie fragen sich, warum Delegiertes nicht angenommen bzw. umgesetzt wird. Das Seminar hilft dabei, sich selbst einzuschätzen und klärt Fragen rund ums Delegieren.

Lernziel
Delegieren als teamorientierte Organisationsmethode nach eigener Einschätzung anwenden lernen.

Referentin
Ilona Munique, Das WEGA-Team, Bamberg

Teilnehmerkreis
Maximal 12 Personen. Alle interessierten Kolleginnen und Kollegen an ÖB und WB sowie anderen Institutionen.

Aus dem Inhalt

  • Reflexion des eigenen, bisherigen Delegierens (Selbsttest)
  • Was ist besser als Delegieren?
  • Was ist delegierbar?
  • An wen delegiere ich?
  • Wie delegiere ich inhaltlich?
  • Wie delegiere ich sprachlich?
  • Wie organisiere ich Rückmeldungen und Kontrollen?
  • Was tun, wenn’s (noch) nicht klappt?

Verlauf
Kurze Vorträge, Einzelarbeit und Gruppengespräche sowie Rollenspiele nach Absprache mit den Teilnehmenden.

Dauer
1–tägig

Termine
Aktuelle Termine in Bamberg
Termine für Fortbildungsveranstalter individuell vereinbaren

Die Bamberger Schul(bibliotheks)Biene am Start!

Crowdfunding Bamberger SchulbieneDas Finanzieren von Projekten über die (anonyme) Masse – wir probieren es gerade mit der „Bamberger Schulbiene“ selbst aus. Darüber referiert habe ich ja schon seit 2011. Als Unterstützerin anderer Projekte sammelte ich Erfahrung hinsichtlich Bezahlweisen und der Handhabung der Crowdfunding-Plattformen wie Startnext und Betterplace. Nun kommt die Erfahrung als Projektstarterin hinzu.

Ja! Es ist eine perfekte Möglichkeit für (Schul-)Bibliotheken, an Projektmittel zu kommen und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Wer hier noch länger wartet, vertut sich möglicherweise Chancen. Dass der Hype einmal stark abflauen wird, das glaube ich eher nicht. Vielmehr tummeln sich immer mehr Projektanten im Netz, so dass Bibliotheken sich den Kuchen mit vielen werden teilen müssen.

Die Bamberger Schulbiene jedenfalls wird auch eine Schulbibliotheksbiene werden. Wir werden die Gunst der Unterrichtsstunde nutzen und Schüler(inn)en, Lehrkräfte und Eltern mit dem Buch vertraut machen. Reinhold Burger und ich, beide übrigens Imker, bringen Rucksäcke voller Medien für fünf Altersstufen zum Verleihen in die Klassen. Ein gemeinsamer Besuch in der Stadtbücherei ist natürlich ebenfalls vorgesehen. Das geplante Spiralcurriculum verspricht einen lebendigen Unterricht für alle Sinne und quer durch alle Fächer, Jahrgangsstufen und Schularten.

Wir freuen uns zunächst auf alle unsere 100 Fans, denn diese Anzahl benötigen wir, um in die Finanzierungsphase zu gelangen. Erst dann mutieren sie und weitere Fans zu echten Geldgebern (Supporter). Schauen Sie einfach mal rein, das Projekt „Die Bamberger Schulbiene“ ist in Text, Bild und Video sowie auf einem Projektblog ausführlich beschrieben.

Weitere Möglichkeiten, dieser Tage an einem Crowdfunding-Seminar teilzunehmen, sind hier beschrieben.

Crowdfunding – der Film! Und Pressearbeit für Bibliotheken

Noch haben sie unsere Bibliotheken nicht wirklich entdeckt. Die Chance, per „Schwarmfinanzierung“ an Drittmittel zu kommen. Crowdfunding ist ein risikoloses Mittel, an Geld zu kommen, aber auch an Publicity zu gewinnen. Galileo hat kürzlich einen Beitrag zu gebracht.

Zu Crowdfunding gibt es zwei Fortbildungen aus dem Hause WEGA-Team. Je nach Schwerpunkt – Finanzierung 2.0 oder Marketing 2.0 – können bibliothekarische Fachstellen, Fachverbände oder Bibliotheken aller Art diese Seminare buchen. Sie sollten allerdings schnell sein. Denn wenn Crowdfunding von zu vielen entdeckt wird, wird auch hier der Kampf um die Gunst der Spender und Sponsoren zunehmen.

Noch finden Journalisten Gefallen daran, über Institutionen vor Ort, die sich über Crowdfunding spannende Projekte finanzieren lassen, zu berichten. Und diese Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Genau so wenig, wie es sich die erste Bibliothek entgehen ließ, die sich derzeit über Crowdfunding (auch Crowdsponsoring genannt) neue Regale bezahlen lassen will. Und bei der auch prompt die Zeitung anrief. Die Rede ist von Leipzigs Kunstbibliothek „Halle 14“.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf das Ergebnis dieser Aktion „Neue Regale für 5000 heimatlose Bücher“. Zumal ich die Kollegin, Monique Erlitz, vergangene Woche auf der AKMB-Tagung in Köln kennenlernen durfte, auf der sie ihre Kunstbibliothek „Halle 14“ in der Leipziger Baumwollspinnerei vorgestellt hat.

Ihr Vortrag, der allerdings Crowdfunding nur kurz streifen konnte, passte jedoch gut zu meinem eigenen Vortrag zu „Pressearbeit in Bibliotheken“. Denn auch Kunst- und Museumsbibliotheken bzw. Spezialbibliotheken können von Presseberichten und der damit verbundenen Aufmerksamkeit nur profitieren. Eine Fortbildung zu Pressearbeit für jede Art von Bibliothek und anderen Institutionen können Sie natürlich ebenfalls bei uns buchen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf, per E-Mail oder telefonisch unter 0951-29608935.

Oder sie melden sich in Bamberg an. Dort findet das Seminar Pressearbeit in Bibliotheken (Kurs-Nr. 12.5) am 14.05.2012 von 9.00 – 17.00 Uhr statt. Bitte nach Möglichkeit einen Laptop mitbringen. Anmeldeschluss ist der 30.04.12. Kosten: € 70,- und weitere Informationen nachfolgende Links.

Reservieren und / oder Informationen anfordern per E-Mail

Anmeldeformular (.doc) | Anmeldeformular (PDF)