Endspurt der FHP W04-G7 … und tolle Kursarbeit!

FH PotsdamZugegeben, die Zahlen sind etwas kryptisch.  Sehr deutlich hingegen dieser Satz: „… möchte ich Ihnen auf diesem Wege für Ihre tolle Kursarbeit danken. Ich habe viel Neues gelernt und konnte mein Wissen erweitern. Danke für Ihre Unterstützung auf dem Weg zur Abschlussnote meines Wahlmoduls.“

Ausgesprochen von einer Teilnehmerin im Wahlmodul 4, Öffentlichkeitsarbeit & Fundraisung des 7. Graduierten Kurses des Fernweiterbildungsangebotes „Bibliotheksmanagement“ der Fachhochschule Potsdam. (Ne, das wäre doch etwas lang geworden in der Überschrift!)

Die Zitierte – Franziska Neudeck – freute sich über ihre sehr gute Endbewertung als eine der aktivsten Lernenden unserer elfköpfigen Lerngemeinschaft – meinen mitgerechnet! Denn auch ich bedanke mich für die tolle Kursarbeit, von der ich als Lernbegleiterin (das passendere Wort für „Dozentin“) profitieren durfte. Viele interessante Einblicke in die Bibliothekswelt der beruflich überwiegend fest eingebundenen Kolleg(inn)en zeigen mir den praktizierten und eben nicht nur theoretischen Stand der öffentlichen wie wissenschaftlichen Einrichtungen aus ganz Deutschland.

In der kommenden Woche dürfen die Teilnehmenden ihre Hausarbeiten präsentieren. Was im besten Falle mit der freudigen Übergabe der Zertifizierungen endet, im schlechtesten (jedoch kaum erwartbaren) Falle zu einer posthumen Abwertung des Ergebnisses führen würde. Ich selbst werde im Nachgang natürlich ebenfalls bewertet, doch dann anonymisiert. Daher freue ich mich über diesen Satz, den ich oben zitieren durfte, um so mehr. Spiegeln doch beide Feedbacks – also die der Teilnehmenden gegenüber der „Dozentin“ und andersherum – explizit das gemeinsame Lehr-/Lernergebnis wieder, welches eben NUR gemeinsam erreicht werden konnte. Oder wie es Joseph Jouber ausdrückt: „Lehren heißt, zweimal lernen.“

(P. S.: Das war aber jetzt wirklich der aller-aller-allerletzte Beitrag vor dem Webrelaunch!)

Umsetzungserfolge motivieren Lerngemeinschaft der FHP

FH PotsdamBegeisterter Forumseintrag einer Teilnehmerin der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement der Fachhochschule Potsdam:
Ich hatte mich ja darüber beklagt, dass in meiner Bibliothek so wenig umgesetzt wird … Ich habe meine Anregung / Wunsch an die Kolleginnen … weitergegeben, und siehe da: Heute kam folgende Mail: … [Mailtext].
Vielen Dank also für eure Anregungen und Motivationen, seine Wünsche und Vorschläge zu äußern, und das nicht nur in diesem Forum. Manchmal kann man doch was bewirken!
Ja, darauf können alle stolz sein, die der Kollegin auf unserer Moodle-Lernplattform zum Modul „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ ihr Feedback gegeben hatten. Stolz kann natürlich auch besagte Teilnehmerin sein, dass es ihr gelungen ist, ihre Idee umzusetzen und sie sich nicht davon abbringen hat lassen.
Was kann es Schöneres für mich als Lernbegleiterin geben, als Aufgaben zu stellen, die nicht nur gelöst, sondern eben auch gelebt werden können.
Dem Erfolg voraus geht natürlich, dass die Lernplattform auch angenommen wird. Dieses fördere ich, indem manche Aufgaben nur dann als gelöst erklärt werden, wenn sie ins Forum gestellt und von zwei anderen Kursteilnehmenden besprochen werden. Natürlich erhalten auch die Feedbackgebenden (quantitative) Punkte für ihre Beiträge. Etwas Motivation darf schon sein.
Freudig und mit leuchtenden Augen stelle ich fest, dass weit über die geforderten Antworten hinaus – und oft noch, nachdem ich meine eigene Schlussbemerkung angebracht habe – weitere Feedbacks gegeben und eingehend miteinander diskutiert wird. Spannend zu lesen. Es ist schade, dass ich mich nicht zu allem einklinken kann und will, denn zugegeben – Lehrbeauftragte zu sein ist nun doch eher mit einem Ehrenamt vergleichbar, der über den Brotberuf quersubventioniert werden will.
Wie auch immer – eine voll bunter Ideen, Tipps und Ratschlägen gewinnbringende Lerngemeinschaft, wie Sie vorbildlicher und motivierender kaum sein kann.
Bitte eine Runde Schulterklopfen!

Warming-up mit der G7

Fachhochschule PotsdamKeine Sorge – nach der eher verhalten erfolgreich eingeführten  G8 wird es nicht auch noch eine G7 geben. Es handelt sich vielmehr um das Kürzel des Wahlmoduls „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ im berufsbegleitenden Fernweiterbildungsgang Bibliotheksmanagement. 11 Teilnehmende und ihre Lernbegleiterin (Dozentin) Ilona Munique – wir hatten bei gefühlt 15° Grad einen wahrhaft warmen Start am 22. November 2016 in der der Fachhochschule Potsdam.

FHP-Teilnehmende G7-W04Ich hoffe, dass wir weiterhin Wohlfühltemperaturen miteinander erleben  und sich das Interesse fürs Thema bis in den Mai hinein nicht abkühlen wird. Sei es mit spannenden Antworten auf die in die Lerneinheiten eingestreuten Fragen und Gedankenimpulse oder mit inspirierenden Feedbackantworten und nachfolgend erkenntnisreichen Hausarbeiten. Gefriergetrocknetes Fachwisseninput war gestern, kolaborative Erkenntnissuche hat einfach höhere Chancen auf Wiederverwertbarkeit.

FHP-Teilnehmende G7-W04Ja, ich freue mich auf den neuen Kurs und erhoffe mir viele Aha-Effekte und freudiges Staunen vor meinem Bildschirm-Cockpit in Bamberg und bei den Teilnehmenden in Nord-Ost-Süd-West.

Let’s start und viel Erfolg uns allen!

P. S.: Wieder viel die Mehrheitsentscheidung für Sponsoring statt Crowdfunding.

P. P. S.: Diesmal mit 7 Teilnehmenden mehr ÖB-ler als WB-ler im Kurs.

P. P. P. S.: Ich habe den Eindruck, Moodle macht sich. Danke an das Technik-Team der FH!

Verteidigung, Kolloquium, Fachdiskussion

Ruinen in PotsdamDerzeitig beschäftigt mich das Thema „Verteidigung“ für die Arbeiten zweier meiner / unserer Weiterbildungsstudierenden der FH Potsdam, die in meinem angebotenen Wahlfach „Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising“ (Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement) ihren Bachelor anstreben.

Mir selbst löst der Begriff Unbehagen aus, gleichwohl er natürlich seinen festen und sinnvollen Platz im Wissenschaftsbetrieb hat. Wikipedia meint auf die Suchanfrage hin: „Verteidigung … die mündliche Verteidigung einer wissenschaftlichen Arbeit, siehe Kolloquium“.

Bei meiner eigenen Diplomierung hieß es denn auch „Kolloquium“, in der Erwachsenenbildung ist der Begriff gebräuchlicher. „Fachdiskussion“ fände ich am nettesten, weil letztendlich lernt die Dozentin ebenfalls immer hinzu. In diesem Stadium der „Verteidigung“ sind die Absolvent(inn)en ja so gut wie bereits auf Augenhöhe. Was wir an Erfahrung einbringen, bringen sie an frischem Wissen ein.

Nun denn, ich bin gespannt auf die Kolleginnen Hinrichs, Seiberl und Prof. Büttner heute Nachmittag und wünsche uns eine spannende Stunde, die keinesfalls dem Ruinieren und Demontieren der Studierenden gewidmet ist, egal, wie sich der Vorgang nun auch immer nennt!