#ebmooc17. Kruscheln in den Inhalten

Screenshot #EBmooc17: 1. Woche, Unterlagen[Serie #ebmooc17. Aufbau und Lernen (3): Lerninhalte]

Die zweite EBmooc17-Woche bricht an. Daher schnell noch den Rest zur ersten Woche nachgereicht Denn natürlich ist es mit dem Anmelden und Vorstellen sowie dem Webinar zu „Einführung und das Lernen in MOOCs“ noch nicht getan gewesen.

  1. Transkripte – zwei Transkripte, die die Inhalte der Lernvideos referenzierten. Da wünschte ich mir, dass gegenseitig darauf verwiesen wird, ob die Inhalte identisch sind. Das würde mir Zeit sparen.
  2. Literatur – Das Thema Wissensmanagement als Basisdisziplin für praktisch alles im Arbeitsleben hatten wir im WEGA-Team bereits im Jahr 2011 aufgegriffen. Daher war ich neugierig auf die Datei: „Digitalte Werkzeuge für die persönliche Wissensorganisation“ von Jana Kunze aus der HU Berlin. Sehr brauchbar für Einsteiger die „Abschließenden Hinweise zur Auswahl von Werkzeugen“. Ich nehme mir vor, einige der darin genannten Wissensmanagement-Tools stärker ausprobieren, wobei ich meine bereits schon länger eingeführten Werkzeuge (z. B. MindMaster, Zotero, Etherpad, Google Docs (Tabellen), Dropbox …) sicher nicht so schnell aufgeben werde. Never change a running system. Außerdem arbeite ich mit personenbezogenen Daten, da verbietet sich manches von selbst.
  3. Tipps und Kurzanleitung – Eine Datei mit „Tipps zum Anschauen von Videos“ macht mich nachdenklich. Wer diese Tipps heute noch braucht?!? Pfui, schäm‘ dich für den Gedanken! NE, aber im Ernst und ohne Überheblichkeit: Wer dies Basics benötigt, also, da möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie verwirrend für den- oder diejenige ein MOOC sein muss, oder die o. g. Literatur zum Wissensmanagement mit all seinen fremd klingenden Begriffen und Namen.
  4. Link – Der Link zu „Mehr über digitale Werkzeuge (CC BY SA)“ führt (mittlerweile, anfangs nicht) ins Leere. Hier ein alternativer Link.
  5. wEBtalk* – der Einstiegslink führt zum Video „Digitalisierung in der Erwachsenenbildung“ und zur Zusammenfassung. Ich gestehe, dass ich mir das einstündige Video ersparte und gleich die Kurzfassung las. Denn die „versprochenen“ 3 Stunden Lernzeit pro Woche wären schon schnell aufgebraucht, würde ich allen Spuren nachgehen wollen. Mein Fazit aus dem Reinspitzen: Hier wird die Metaebene berührt, die ich zunächst als „interessant, aber nicht jetzt“ zu den Akten lege. Was bedeutet, hier in meinem Wissensspeicher „Weblogbeitrag“ zu speichern. Abgehakt.
  6. MOOC-Links – zum Thema MOOC weiß ich theoretisch genug, das praktische finde ich im Moment zielführender für mich. Also nur kurz mal reingeklickt. Fand’s aber interessant, dass sich sogar die „Stiftung Warentest“ (Online lernen: Zum Nulltarif dem Professor lauschen) mit MOOCs beschäftigt hatte. Ihr Resümmee: „Moocs ersetzen kein Studium.“ Und auch keine Präsenzveranstaltung, wie ich finde. Doch das will er auch nicht.
  7. Lerntagebücher – ach, na ja. Nett. Mir ist jedoch klar, dass ich da so als Steinbock-Geborene und damit offenbar verbunden der fast schon unanständige Hang zu Organisations- und Ordnungsstrukturen einen riesen Vorsprung habe. Den ich schließlich auch beruflich nutze, um u. a. genau über DIESE Themen zu referieren. ;-)

Fazit: Die Macher des EBmoocs versuchen einerseits, die absoluten Einsteiger/innen anzusprechen und aufzubauen, andererseits Versierte bei Laune zu halten. Ein auf beiden Seiten nicht ganz einfacher Spagat, will mir scheinen. Bin gespannt, wie die Absprungsrate sein wird. Da jedoch alles auf längere Zeit gehostet wird, könnten sich die Abspringer/innen später noch dran versuchen, vielleicht auch bei einer Neuauflage. (Fällt mir der Selbstlernkurs Lernen 2.0 mit der Neuauflage „Die 13 Dinge“ ein, den man ebenfalls nach wie vor belegen kann. Allerdings ohne Feedbacks. Und einigen ins Leere laufenden Links.)

Vorsatz:
Siehe unter Punkt 2. sowie jetzt im Anschluss endlich das Lernquiz absolvieren und darüber berichten. Natürlich ohne zu spoilern, versteht sich!

* „wEBtalks sind das interaktive Online-Format von erwachsenenbildung.at. ExpertInnen teilen ihr Wissen dabei in Form eines kurzen Impulses, eingeladene Fachleute tragen zur Diskussion bei.“ In: Aktuelles -> Nachrichten (Erwachsenenbildung.at).

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#ebmooc17 -Tools in der Erwachsenenbildung

ebMOOC17Ab heute startet das EBmooc17 zu digitalen Werkzeugen für ErwachsenenbildnerInnen. Kostenlos im Massive Open Online Course und in Webinaren lernen mit folgenden Inhalten:

  • Lernen im MOOC und in Webinaren
  • IKT-Tools für die tägliche Arbeit rund um ein Bildungsangebot
  • Social Media in der Erwachsenenbildung
  • Blended Learning und eLearning in der Erwachsenenbildung
  • Offene Bildungsressourcen für die Erwachsenenbildung
  • Lernberatung mit Online-Unterstützung

Der Kurs vermittelt nützliche und praktische Tools (und nicht unbedingt die neuesten).

Also, ich schnupper mal rein. Bei 3 Stunden pro Woche sollte das zu schaffen sein. Sechs Wochen lang, und auch danach stehen Kursinhalte noch online.

MOOC am Start #MMC13

Heute startet der MOOC-Maker Course 2013. In fünf Wochen lernen die Teilnehmenden, was einen offenen Online-Kurs ausmacht, wie er konzipiert und durchgeführt wird. Die erste Woche ist als Einstieg gedacht: „Wann ist ein MOOC ein MOOC?“ Hashtag für Twitterer ist #MMC13 . MOOC heißt übrigens Massive Open Online Course.

Mal sehen, wie ich neben meiner Arbeit noch dazu komme. Aber so ist das ja immer mit dem informellen Lernen – einerseits macht’s Spaß, weil alles freiwillig ist. Andererseits ist es schwierig, sich freiwillig freizuschaufeln. Insofern lerne ich als „Lehrende“ gleich mit, wie sich das anfühlt. Denn immerhin biete ich mit dem E-Learning-Seminar „Der erfolgreiche Jahresbericht“ ebenfalls etwas in der Richtung an.