Mein allerletzter Beitrag … und ein Ostergruß

Der Countdown läuft. Mein allerletzter Beitrag vor dem Webrelaunch gilt Ihnen.

Wir, das WEGA-Team, wünscht seinen Kundinnen und Kunden ein wunderschönes Osterfest und fröhliche Feiertage – mit wem oder wo auch immer. Sollten Sie in Franken, Teilen der Oberpfalz oder Hessen wohnen, so besuchen Sie einen der herrlich geschmückten Osterbrunnen. Hochburg ist die Fränkische Schweiz, ein Lieblingswandergebiet von uns. Sollten Sie hierfür Tipps brauchen … auch dafür sind wir für Sie da! (Unberechnet, versteht sich.)

Osterbrunnen Gasseldorf, Fränkische SchweizRechnen Sie mit uns hier in etwa 1,5 Wochen im neuen Gewand, und bis dahin – der bibfobi-Weblog sollte zwischenzeitlich den Appetit auf neue Nachrichten zufriedenstellen.

See you!

Ilona Munique & Reinhold Burger
DAS WEGA-Team

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Die ersten drei Tage sind entscheidend! …

… so die Faustregel. Wer einen Plan gefasst und etwas Neues beginnen möchte, sollte dies binnen 72 Stunden auf den Weg gebracht hat. Denn nach dieser Zeitspanne fällt der Drang dazu, etwas zu verändern oder (fremde, ungelernte oder auch ungeliebte) Dinge anzupacken, rapide ab. Die Vorsätze landen im Keller der „untoten“ Gedanken und Gefühle. Sie raunen einem zu: „Ich wollte doch mal … ich sollte jetzt eigentlich … ich müsste bald endlich …“. Je länger sie da liegen, desto unlustiger klingt die Stimme. Krächzend verröchelt sie und stirbt den unwürdigen Tod an sich guter Vorsätze.

Diesem Umstand sehr bewusst (weil schließlich in Organisationsseminaren immer wieder lehrend) hatten wir unseren an erster Stelle stehenden Vorsatz „Endlich den neuen WEGA-Team-Webauftritt realisieren“ (s. a. Ranking „Die erste Woche nach den guten Vorsätzen) mit einem festen Termin und mit anderen Menschen verbunden. Sicher ist sicher.

Mena+Fred, Kreatives Mediendesign aus NürnbergGestern also der Auftakt bei Mena+Fred, Kreatives Mediendesign aus Nürnberg. Dahinter stehen für die Beratung & Planung Madeleine Munique und für die Konzeption & Visualisierung Frederic Bartl. (Übrigens gibt es dort für Januar-Neukunden 17% Rabatt.)

In angenehmer Atmosphäre brainstormten wir zwei Stunden lang, wie unser tagesaktuelle Weblog (also dieser hier) sowie die Webseiten des WEGA-Teams zusammengeführt und einem Relaunch unterzogen werden könnten. Eine längst anstehende Arbeit, zu der wir selbst jedoch aufgrund der hohen Auslastung mit Fortbildungsseminaren einfach nicht mehr kommen. Wie immer gilt dann: Outsourcen. Es lag hier nahe, dass das Team meiner Nichte diese Arbeit übernehmen wird, kennt sie meinen/unseren Werdegang doch mit am ehesten und ahnt, wie wir ticken.

Lassen Sie uns also miteinander gespannt sein.

„Heile, heile, Segen, drei Tage Regen …,

… drei Tage Sonnenschein, dann wird’s wieder besser sein!“ Ja, ja, die Tröstungen aus Kindertagen … nun, die geplante Wandertour wäre ohnehin ins Wasser gefallen. Statt aber nun Erkältungs-Frust zu schieben, baute ich mich an der Planung des Jahresurlaubs (im August) auf. Zeit dazu hatte ich ja gerade. Gute Erinnerungen an gastfreundliche Fortbildungen zwischen Jadebusen und Dollar (in Leer, Aurich und Wilhelmshaven) ermutigten mich zu meinem Entschluss, dem Flachland die so ziemlich wichtigste Zeit des Jahres zu widmen. Schlechteres Wetter als wie derzeit in Franken kann’s ja dort im August auch nicht geben. Eine schöne Unterkunft und einen großen Schirm dabei, und ich bin mir sicher … das wird ein fantastischer Urlaub mit Kurverdacht. Bis dahin betreibe ich noch ein wenig Studien zur Auswahl meines Regenbegleiters. Heute eine erste Auswahl aus dem dritten Stock in Bamberg.
Regenschirmparade

Keine Sorge – wir bauen auch auf!

Sanierung Obere Brücke in BambergBesorgte Nachfrage einer Kundin aufgrund des letzten Weblogeintrags: „Hören Sie denn auf mit dem WEGA-Team?!“ Mitnichten! Zwar war dort die Rede von zwei Dienstleistungen, die wir nicht mehr anbieten, doch das ist ein gutes Zeichen. Ein Abbau, der Platz und Zeit schafft für einen Neubau. Oder besser gesagt: Vorwärtsentwicklung statt Abwicklung. An die Stelle der jüngsten Entscheidung, keine WEGA-PraxisSeminare mehr anzubieten, ist ein Hochschul-Dozentenauftrag und die Begleitung von Bachelor-Studierenden getreten. Genug Arbeit, um die Lücke lässig wieder zu schließen. Außerdem gönn(t)e ich mir das Schreiben einiger Artikel, die ja ebenfalls viel Zeit kosten. Denn auch nach 20 Jahren braucht es immer wieder ein paar neue Ziele, die einen aufbauen. Darum, dass auch ich weiterhin gerne andere motivieren und aufbauen kann. Das ist nämlich durchaus ansteckend!

7 auf einem Streich, oder: eine Perlenkette im Sauerland

Wie eine Perlenkette reihen sich die Bibliotheken auf, die an zwei Tagen zu Changemanagement in Brilon sowie in Arnsberg zusammen kommen werden. Ohne derartige Aufträge wüsste ich so rein gar nichts von diesem Teil Deutschlands. Orte wie Neheim, Hüsten, Arnsberg, Sundern, Meschede, Olsberg und Brilon bereichern einen Teil meiner inneren Landkarte, die nach beinahe 30 Berufsjahren, davon fast 20 als höchst mobile Lernbegleiterin dicht gewebt ist. Es fühlt sich spannend und lebendig an, und auch nach all der Zeit freue ich mich noch über jede einzelne neue „Perle“.

Hotel in NeheimWenngleich ich wenig Gelegenheiten habe, alle Orte wirklich gut kennenzulernen, so bleibt es nicht nur beim Anblick des Bahnhofs, des Hotels oder des Veranstaltungsraums. So gewähren mir die „Ortsvertreter/innen“ in Gestalt von Bibliothekswesen ein Stück weit Einblick in ihre regionale Welt. Sie sprechen von ihren Kundinnen und Kunden (oder auch Leserinnen und Leser), sie erzählen von ihren Erlebnissen, den guten wie weniger guten, von den Rahmenbedingungen, in denen sie ihre vielfältige Arbeiten verrichten, und von ihrem Verhältnis zu Land, Leute und kommunal tätiger Menschen, ob Verwaltung, Bürgermeister/in oder Stadträte und sonstige Politiker/innen, aber auch von ihren Begegnungen mit kulturellen Insitutionen, der Wirtschaft, den Schulen und Kirchen etc.

So langsam – und vor allem bei häufigeren Besuchen wie in Brilon – entsteht ein buntes Bild in mir, von diesen Orten, von meinem Heimatland (zuzüglich A und IT), dass sich – je nach aktueller Lage (z. B. Stichwort Flüchtlinge) – immer wieder ändert. Und damit auch mein eigenes Weltbild, das ohne diese Erlebnisse eingeschränkt wäre, verortet in der eigenen Region und aus zweiter oder dritter Hand aus den Medien erfahren.

Mein Beruf, so, wie ich ihn auslebe, dünkt mir als perfekte Art der immerwährenden, eigenen Weiterbildung. Dafür danke ich meinen Kundinnen und Kunden sehr! Und gebe gerne all das weiter, was ich aus allen Begegnungen erfahren durfte. So sehe ich mich viel mehr als Multiplikatorin denn als „Trainerin“ und schätze mein Arbeitsergebnis als einen Verdienst vieler ein. Eigentlich müsste ich so gesehen mein Honorar mit allen teilen. Nun, dann könnte ich natürlich nicht mehr weitermachen. Doch was ich gerne teilen kann, sind Impulse und Anregungen, Gedanken und Geschichten, wie zum Beispiel hier im Weblog oder in diesem dort.

Bis bald, ihr Perlen des Sauerlandes – und anderswo!