Mein allerletzter Beitrag … und ein Ostergruß

Der Countdown läuft. Mein allerletzter Beitrag vor dem Webrelaunch gilt Ihnen.

Wir, das WEGA-Team, wünscht seinen Kundinnen und Kunden ein wunderschönes Osterfest und fröhliche Feiertage – mit wem oder wo auch immer. Sollten Sie in Franken, Teilen der Oberpfalz oder Hessen wohnen, so besuchen Sie einen der herrlich geschmückten Osterbrunnen. Hochburg ist die Fränkische Schweiz, ein Lieblingswandergebiet von uns. Sollten Sie hierfür Tipps brauchen … auch dafür sind wir für Sie da! (Unberechnet, versteht sich.)

Osterbrunnen Gasseldorf, Fränkische SchweizRechnen Sie mit uns hier in etwa 1,5 Wochen im neuen Gewand, und bis dahin – der bibfobi-Weblog sollte zwischenzeitlich den Appetit auf neue Nachrichten zufriedenstellen.

See you!

Ilona Munique & Reinhold Burger
DAS WEGA-Team

WEGA-Team-Jubiläumsjahr 2016

WEGA_Logo16

Wir freuen uns über 20 gemeinsame Jahre mit unseren Kundinnen und Kunden und danken für Ihr Vertrauen!

„Erwachsenenbildung ist eines der wenigen Berufssparten, bei der die Lehrenden nicht älter, sondern besser werden“,

so beruhigte mich meine Professorin, Dr. Elke Gruber, als ich 2010 in der Weiterbildungsakademie meine Diplomierung anstrebte.

Trotz großem Vertrauen in ihre Aussage – sicher ist sicher. Und so freue ich mich, dass mich meine Teilnehmenden des berufsbegleitenden Moduls „Bildungsmanagement“ der Fachhochschule Potsdam seit 2015 herausfordern, immer noch besser zu werden.

Diese jungen Nachwuchskräfte zu fördern und mit ihnen mitzugehen ist mein großes Geschenk zu unserem Jubiläumsjahr 2016 – neben der Treue unserer Stammkundinnen und -kunden.

War mein persönliches Motto lange Jahre (und ist es noch immer)

„Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten“ (Albert Schweitzer),

so erhält mit den Jahren zunehmend ein weiterer Ausspruch an Bedeutung. Er lautet:

„Die Menschen stärken UND die Sache klären.“ (Hartmut von Hentig)

Nur, wer selbst viele Jahre „der Sache gedient“ und durch alle Anforderungen hindurch erstarken konnte, ist erfahren und reif genug, von sich behaupten zu können, die Menschen zu stärken. Und dieses Menschen-Stärken allen Sachen und Dingen voran zu stellen.

Wie geht das – Menschen stärken?

Indem wir den Menschen zum Lernen verhelfen, ihnen die passenden Instrumente an die Hand geben, sie an ihr Potenzial erinnern, ihre persönlichen Stärken hervorbringen, an sie glauben, sie ermutigen, sie zum Team zusammenwachsen zu lassen … so werden diese Menschen all‘ ihre Dinge selbständig (wieder) gut machen.

Frohgemut gehe ich daher mit Mensch und Sache – die Sache (nicht nur) der Bibliotheken! – in die Zukunft. Lassen Sie uns: Wege – Entwickeln – Gemeinsam – Aktiv. So der Gedanke und die Tat des WEGA-Teams. Und zum Team, da zählen immer auch SIE hinzu!

Ihre Ilona Munique
mit Team-Partner Reinhold Burger,
Bamberg

Frühjahresprogramm der WEGA-PraxisSeminare in Bamberg

Blick zum Dom in BambergBibliothekarische, praxisnahe Fortbildungen in entspannter Atmosphäre. Und das im zentralen Mittelpunkt eines der schönsten Städte Deutschlands, im „Rom des Nordens“ – Bamberg! Wir freuen uns auf Sie!

Hier das Jahresprogramm mit tagesaktuellen Informationen, und hier die druckfrischen Termine für 2016:

Sollten Sie Bedarf an anderen Fortbildungsthemen oder einer Fortbildung für Gruppen ab 6 Personen haben, in Bamberg oder einem Ort Ihrer Wahl, nehmen Sie Kontakt auf.

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Reservieren und / oder Informationen anfordern per E-Mail

Anmeldeformular (.doc) | Anmeldeformular (PDF)

Die Teilnahmegebühren pro Person verstehen sich inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer sowie Tagungsgetränke und Pausenverpflegung (ohne Mittagessen).

Weitere Einzelheiten zur Anmeldung finden Sie unter Seminarpreise und AGB.

Apropos Aufträge …

… wer für den Herbst 2014 noch eine Fortbildung buchen oder einen ProfilPASS®-Beratungstermin möchte, sollte sich bald dazu entschließen! Einzelne Seminar- oder Beratungstage sind nur noch in den Kalenderwochen 40-42 möglich. Herzlichen Dank allen, die uns ein volles Auftragsbuch beschert haben!

Mühlrad in StreitbergDamit wir für die kommenden Aufgaben fit sind, kündige ich gleich schon mal unsere – wahlweise kreative, sommerfaule oder wanderfreudige – Schaffenspause ab Maria Himmelfahrt, 15.08., bis einschließlich 05.09. an. In dieser Zeit sind wir dennoch (mehr oder weniger zuverlässig in der zeitnahen Rückantwort) per E-Mail erreichbar.

Snapshot 2000

Geschichten aus 15 + 1 Jahr WEGA-Team.

[2000] Die frische Jahrtausendzahl ist einfach magisch. Ebenso unser internationales Kooperationsprojekt zur Ausbildung einer ukrainischen Bibliothekarin zur Leitbildmoderatorin. Swetlana Barabash vom Polytechnischen Institut Kiew wird für ihre neue Aufgabe vom WEGA-Team vorbereitet. Reinhold Burger, seines Zeichens Geograph, layoutet das nachfolgende zweisprachige Projekttagebuch und wird ganz nebenbei unser neuer Referent für Office-Schulungen. Wir lernen daraus, dass eine Berührung mit dem Team ungeahnte Fähigkeiten an den Tag bringen kann, egal, aus welcher Sparte jemand kommt.*

Die folgenreiche Frage einer Seminarteilnehmerin (siehe Snapshot 1999) mündete ein Jahr später in ein wundervolles, spannendes Projekt! Der Projektpartner, die Nationale Technische Universität der Ukraine, Kiewer Polytechnisches Institut, stellte dazu Svetlana Barabash drei Monate lang (inklusive Sprachintensivkurs) ab. Sie war wohl die erste ukrainische Bibliothekarin, die eine so lange Zeit in Deutschland dienstlich verbringen durfte. Und sie hat die Zeit gut genutzt! Svetlana erwies sich als ein echtes „Glühwürmchen“ (Світлячок, sprich: Swetlatschuk, Koseform von Svetlana). Ihre Begeisterung, zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, strahlte täglich spürbar, und dies sechs anstrengende Wochen lang. In dieser Zeit entwickelten wir unter anderem in den Bibliotheken Hilden und Efringen-Kirchen Leitbilder, die wir intensiv miteinander vorbereiteten und reflektierten.

Zu einer Zeit, als Weblogs noch unbekannt waren, hatten wir die Idee, unsere Erlebnisse via Netz mit anderen zu teilen, jeweils aus der Sichtweise von Trainerin und Trainee. Neben dem normalen Arbeits- und Lernpensum führten wir ein persönliches Tagebuch, welches (meist gegen Mitternacht) in HTML (damals ohne Editoren) von mir „zu Fuß“ eingepflegt wurde.

Und wiederum entstand ein Folgeprojekt: das Print-Tagebuch. Und wiederum mit der Bibliothek des Goethe-Instituts Kiew als weitere Projektpartnerin, die bereits die Reise und den Sprachkurs der Kollegin finanziert hatte. Sie sorgte nun für die kostenfreie Übersetzung des Internettagebuches ins Ukrainische. Den deutschen Teil layoutete ich in QuarkXPress, den ukrainischen Teil setzte Reinhold Burger in Word. (Ich glaube mich erinnern zu können, dass mein Programm die kyrillischen Zeichen nicht richtig darzustellen vermochte und bei Word hingegen der Stand beim Ausdrucken nie mit der Bildschirmdarstellung überein stimmte.) Die beiden separat erstellten Spalten fügten wir als Kopiervorlage zusammen, indem wir sie wechselweise ausdruckten. Herrje, war das ein Akt. Heute kann ich mir das gar nicht mehr denken, es ist – zumindest im Publishing – alles viel bequemer geworden.

Diese „Bastelaktion“ damals war jedoch der Auslöser dafür, Reinhold Burger als Trainer fürs WEGA-Team zu engagieren. Seine Geduld im Umgang mit technischen Anforderungen und seine ruhige, klar Art, vertrackte Sachverhalte zu erläutern, kamen nicht nur bei mir sehr gut an. Unser Dauerbrennerseminar „Gestalten mit Word: von der Idee in den PC“ (ich war Co-Referentin) würde wohl heute noch gebucht, wenn sich der Kollege nicht verständlicherweise wieder auf seinen eigentlichen Beruf eines Geographen konzentriert hätte. Zumindest, was die allgemeine Unterstützung organisatorischer und konzeptioneller Dinge anbelangt, kann ich jedoch weiterhin auf Reinhold zählen.

Tja. Ohne kollegiale und private Unterstützung geht es bei Selbständigen gar nicht. Daher ist die Bezeichnung „WEGA-Team“ kein Zufall. Ich sah und sehe mich hier nie als Einzelperson, denn jeglicher Erfolg ist auch das Ergebnis all der Menschen, die mir nahe stehen. Die Herausforderung ist wohl, einerseits niemanden wegen der meist unregelmäßigen Arbeitsstrukturen und Stoßzeiten zu überfordern, und andererseits mangels Verständnis darüber nicht selbst überfordert zu werden. So musste ich beispielsweise wegen der vorgezogenen Eröffnungsfeier einer großen Stadtbibliothek meine Zusage zu einem Tags zuvor gebuchten Gruppenurlaub zurückziehen, um das Corporate Design vorzeitig abzuliefern. Freunde, die das frag- und klaglos hinnehmen, sind ein Glücksfall, nicht jedoch selbstverständlich.

Apropos: Das Jahr 2000 stellte auch in ehrenamtlicher Hinsicht eine Herausforderung dar. So trat ich nach der Fusion von VdDB und vba (vorm. vbb und BBA) zum BIB die Nachfolge von  Anton „Toni“ Graf in der Landesgruppe Bayern an. Zugleich arbeitete ich in der neu gegründeten „KIFA, Kommission zur Information von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und Assistenten“ mit. (Ein Stück weit Bibliotheksgeschichte also auch hier.) Diese Doppelbelastung einer Ehrenamtlichkeit, die natürlich nicht nur Last, sondern auch Lust ist, dauert (noch) an. Doch dazu in Kürze mehr.

P. S.: Meine ukrainische Freundin Svetlana hat in den darauffolgenden Jahren etliche Leitbilder in ihrem Heimatland begleitet. Wir hatten uns noch einmal anlässlich der IFLA in Berlin 2003 getroffen. Außerdem war sie federführend bei der Gründung eines Kompetenzzentrums an der Universität Kiew. Sie begleitet heute eine herausragende Stellung innerhalb des Bibliothekssystems und ist dabei immer noch so sympathisch und herzlich geblieben wie ehedem.  Світлячок, iЯ посилаю дуже сердечний привіт і згадати, що особливий час з вами!

*(Aus: Unsere Teamgeschichte oder: “Man lernt nie aus!”)