Webrelaunch beendet, neue WEGA-Team-Seiten online

Ab sofort wird der Weblog hier nicht mehr betrieben, sondern ab nächster Woche auf den neuen WEGA-Team-Seiten – und zwar unter https://wegateam.de/blog/ – fortgeführt. Wir hoffen, dass uns unsere Leser/innen und Kund(inn)en dorthin folgen und erneut die Treue halten werden.

Es folgen noch ein paar Optimierungen für Internet Explorer-Nutzer, doch die üblichen Browser sowie die Endgeräte dürften funktionieren. Falls nicht, dann melden Sie sich einfach bei uns.

Also, ab HEUTE IST HIER SCHLUSS! Alte Beiträge bleiben jedoch erhalten.

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Routinierte Baustellen des Lebens

BaustellengerüstHaben Sie nicht auch manchmal das Gefühl, das Leben gleicht einer ständigen Baustelle? Und kaum ist an einer Stelle das Gerüst abgebaut, tut sich an einer anderen erneut ein zu renovierendes Teil auf. Keine Sorge – große Kirchen werden ja auch niemals fertig und sind dennoch praktisch immer betriebsbereit.

Ganz ähnlich verhält es sich mit großen Bibliotheken. Wobei man dort „Baustelle“ als „Projekt“ bezeichnet. Wie gut, dass Haushaltspläne zu schreiben sind. So ist man im Planfluss drin und wird eher weniger erstaunt sein, was so alles (immer wieder und viel zu oft) anfällt. Fixpunkte sind ebenfalls hilfreich, sich nicht im Gerüstauf- und abbau zu verheddern und an ihnen zu verzweifeln, beispielsweise der Jahresbericht im Januar/Februar, die Aktionen um Jahresfeiern wie Ostern, Pfingsten (dekoriert hier eigentlich jemand was, und wenn ja, was?!) oder Weihnachten kurz nach Halloween (seufz) oder der Jahresurlaub …

Für Selbständige wie mich gibt es – außer der Steuererklärung vielleicht – eher weniger Arbeitsroutinen, dafür um so mehr „Baustellen“. Weblogschreiben allerdings ist so eine Routine, die ein Gefühl für „Alltag“ und ein Stück weit Normalität vermittelt, während ich mich flexibel und allzeit auf Überraschungen gefasst durch den Stangenwald schlängle. Vielleicht eines der Gründe, warum ich den Tagebüchern (dem hier und dem bibfobi-Blog) so treu bleibe?

Welche Ziele verfolgt dieser Blog?

WEGA-Team Bamberg, Reinhold Burger und Ilona MuniqueDer Ursprungsgedanke dieses WEGA-Team-Blogs war es, auf unsere Leistungen, Termine und Neuigkeiten hinzuweisen und außerdem aus dem Alltag einer Erwachsenenbildnerin zu berichten, mit dem Nebenprodukt „Archivierung“. Mittlerweile jedoch stelle ich hier auch Bildungsaspekte dar, sofern ich sie nicht passender im bib-fobi-Weblog (gemeinsam mit Dr. Jürgen Plieninger) untergebracht sehe. Es versteht sich, dass ich (die Blogschreiberin) eher von den Aspekten berichte, die meiner unmittelbaren Erfahrungswelt entsprungen sind. Und logisch, dass ich dieses häufig durch den Hinweis auf ein entsprechendes Fortbildungsangebot ergänze. Was ich im „Nachbarblog“ so gut wie nie tue.

Für mich bedeutet es also, dass ich durch den WEGA-Team-Blog mich und mein bzw. unsere Arbeit reflektiere und über sie Rechenschaft ablege, und andererseits durch die mehrmals wöchentlich betriebenen Recherchen für einen Beitrag im bibfobi-Blog bildungstechnisch und -politisch aktuell bleibe. Das ist also das Ziel: Uns alle interessiert und fit in Sachen Erwachsenenbildung zu halten!

Für unsere Leser/innen bedeutet es, interne wie externe Einblicke zu erhalten, wenn es um Bildung, insbesondere im Bibliotheksbereich geht. Insofern ergänzt es sich doch prima. Oder was meinen Sie?! Über was möchten Sie mehr lesen und erfahren? Schreiben Sie es mir.

 

Dreieinhalb Blogs sind keines zuviel

Sommerloch? Ne, Blogparade von GECKOweb. Daher mein kleiner Beitrag dazu, warum ich seit 2008 blogge – und wo.

So begann’s

Den Anstoß für mein erstes Weblog im April 2008 gab ein Seminar im Januar desselben Jahres, welches ich zum damals relativ frischen Themas „Web 2.0“ besuchte. Veranstaltet hatte es die BIB-Landesgruppe Baden-Württemberg. Und da ich mir den BIB-Kollegen Dr. Jürgen Plieninger als Referenten etwas näher ansehen wollte, so in meiner Eigenschaft als Vermittlerin in Sachen Fortbildungen, nahm ich eben mal teil.

Das FobiKom-Weblog

Nicht ahnend, dass die Inhalte derart auf mich übersprangen, dass ich kurze Zeit später mein Debüt im FobiKom-Weblog gab. Als Vorsitzende der Kommission für Fortbildung fand ich die Idee gut, mit Hilfe von öffentlichen Berichten Hinweise in Sachen „Fort- und Weiterbildung rund um die Erwachsenenbildung“ zu geben – über das Bibliothekarische hinaus. Das „Forum der BIB-Kommission für Fortbildung zur Erwachsenenbildung in/für Bibliotheken“ hatte natürlich einen starken Fokus auf den größten bibliothekarischen Personalverband, dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB), dessen Mitglied ich seit 2000 bin. Nett nachzulesen eine Notiz, die der mausbiblblog im Juli 2009 veröffentlichte. Mit einem Kommentar von mir, der die Intuition zu meinem Weblog schön erklärt. Ich musste schmunzeln, als ich meine Zeilen von damals las.

Stetig kletterten die Leserzahlen des FobiKom-Weblogs nach oben. Und hielten sich noch lange stabil, als Jürgen und ich es längst aufgegeben bzw. umgewandelt hatten. Alldieweil ich meinen Vorsitz nach 6 Jahren abgelegt hatte und ich somit nicht mehr den „inneren Auftrag“ bzw. die Legitimation zur Fortführung verspürte. Leider wurde es, trotz mehrfachen Aufrufs, von niemanden mehr fortgeführt. Letztendlich konnten Jürgen und ich es doch nicht lassen. Wir begannen einen neuen Weblog mit ähnlichen Inhalten, nun mehr unter seiner als unter meiner Führung.

Das bibfobi-Weblog

„Fortbildung in Bibliotheken – Up to date bleiben in Skills und Inhalten“, kurz: „bibfobi“ genannt besteht seit November 2012. Für mich eigentlich erst seit Januar 2013, denn Jürgen Plieninger hat schon mal vorgearbeitet und mich auf seine sanfte Tour hineingelockt. Klar wollte ich ein Fortbildungs-Bibliotheks-Blog weiterführen. Denn es hilft, am Thema zu bleiben, sich selbst fortzubilden, indem man beständig auf die Suche nach interessanten Inhalten geht. Und kein Verschieben gilt, denn „täglich eine Meldung außer Wochenende und Feiertage“ lautete auch hier wieder die Devise. Im Vorgängerblog hatten wir allerdings auch noch den Samstag bestückt. Doch nachdem ich eineinhalb weitere Blogs habe (und Jürgen noch etliche mehr!), bat ich mir diesen Tag aus Selbstschutzgründen aus.

Das WEGA-Team-Weblog

Das WEGA-Team-Weblog ist das halbe Tagebuch unter meinen Weblogs. Komischerweise ist es das Broterwerbs-Weblog und müsste von daher mein Hauptaugenmerk erhalten. Doch ist es eher dazu gedacht, aktuelle Meldungen zu meinen Fortbildungsangeboten zu offerieren. Da sich diese nicht ständig ändern – seit 1996 biete ich ein festes Repertoire mit zwar immer aktuellen Anpassungen an das Zeitgeschehen an – sind die Meldungen eher im Zwei-Wochen-Takt. Mehr als zwei bis drei grundlegende Neubausteine im Jahr sollten es nicht sein. Dazu die Ankündigungen der WEGA-PraxisSeminare in Bamberg. Die jedoch auch weniger werden, da ich ohnehin schon so viel Termine außerhalb Bambergs wahrnehme. Über die ich gerne mehr berichten würde. Doch halte ich es für heikel, zu viel von den Erlebnissen mit meinen Fortbildungskunden zu erzählen.

Aus dem Nähkästchen plaudere ich aber auch hier, je nach Lust und Laune. Und je nach Zeitbudget. Welches ich zugegebenermaßen mit einem ganz spezielles Hobby bzw. eine wunderbare Berufung teilen „muss“:

Das Bienen-leben-in-Bamberg.de-Weblog

Es geht um Bienen, Honig und Imkerei. Es geht um die Zukunft unserer Bienen innerhalb einer menschengemachten Kulturlandschaft. Bienen-leben-in-Bamberg.de ist unsere Privatinitiative, die ich mit Reinhold Burger, meinem langjährigen Partner, in Bamberg ins Leben gerufen habe. Als „Bamberger Schulbiene“ (mit quasi einem eigenen Tagebuch innerhalb des Tagebuchs) gehen wir in alle Schulen Bambergs. Was wir da erleben, und was wir innerhalb unseres „ganz normalen“ Imkerlebens mit unseren Völkern und unserem „Bamberger Lagenhonig“ sowie unseren Bienenpatinnen und -paten erfahren, halte ich hier ausführlich in Wort, Bild und Videos fest.

Das Blog Bienen-leben-in-Bamberg.de ist im Grunde das einzig wirkliche Tagebuch im Wortsinne. Hier bereite ich die beinahe täglichen Erlebnisse in zumeist chronologisch erfahrener Reihenfolge auf.  Und bei dem ich immer wieder staune, was alles in so eine Woche hinein passen kann, wenn es mit Leidenschaft geschieht.

Der Sinn von Weblogs für mich

  1. Archivfunktion des Wissens, der Erfahrung und des allzu flüchtigen Lebens
  2. Wissensmanagement
  3. Reflexion, gepaart mit dem Wunsch, dazuzulernen. Denn im Niederschreiben entdecke ich die Wissenslücken, und was mir zunächst erst klar erschien, entpuppt sich zuweilen als Halbwissen. Dann wird recherchiert, denn blamieren möchte ich mich natürlich nicht.
  4. Befriedigung des offensichtlichen Sendungsbewusstsein, der Informationsfreude und der Sammelleidenschaft, welches so vielen von uns Bibliothekarwesen und Erwachsenenbildnern zu eigen ist
  5. Ich schreibe einfach gerne, schon immer! Journalismus war eines der vielen Berufe, die mich von je her interessierten. Das Zehn-Finger-System war denn wohl auch eines der wenigen Fertigkeiten, die ich aus meiner Schulzeit komplett gerettet habe.

Hundert!

bibfobi-WeblogGenau 100 Artikel sind seit dem Start des bibfobi-Weblogs zum Thema “Fortbildung in Bibliotheken” im Januar 2013 von mir und Dr. Jürgen Plieninger geschrieben worden. Das nahm ich zum Anlass, dort zwei Fragen nach dem Design zu stellen.

„bibfobi“ ist quasi ein Nachfolger des FobiKom-Weblogs, der es innerhalb viereinhalb Jahren – April 2008 bis September 2012 – zu 1.357 Artikeln gebracht hat. Und auch heute noch richtig gut besucht wird. Das Ablösemodell mausert sich ebenfalls. Es ist schließlich nur in vier Punkten etwas anders.
1. Das bibfobi-Tagebuch ist nicht mehr auf den BIB ausgerichtet
2. Es ist etwas schlanker, sprich: vor allem meine Artikel sind etwas kürzer geworden
3. Eher selten wird es an Samstagen einen Beitrag geben
4. Fotos gibt es auch nur noch wenig. Zwei Gründe: 1. Zeitersparnis und2. Nervenersparnis im Bezug auf  den Urheberrechtsschutz

Neues Weblog „bibfobi – Fortbildung in Bibliotheken“

Weblog bibfobi

Weblog bibfobi

Ab heute startet das neue Weblog zu Fortbildungsthemen in Bibliotheken namens bibfobi. Es schließt die Lücke, die sich seit September 2012 aufgetan hat, als der FobiKom-Weblog aus familiären und arbeitstechnischen Gründen von mir nicht mehr weitergeführt wurde. Der Kollege Jürgen Plieninger zog „notgedrungen“ mit, da sich leider bisher keine Nachfolgeautoren gefunden hatten. Den kontinuierlich berichtenden FobiKom-Blog gänzlich alleine führen wollte er nicht unbedingt. Und so entschloss sich das bewährte Tandem – nicht zuletzt aufgrund mehrfachen Wunsches von ehemaligen Weblog-Lesenden – zu einem Neustart.

Warum haben wir nicht einfach das alte FobiKom-Weblog wieder aufgegriffen? Ganz einfach – weil es keine BIB-Verbandsnachrichten von meiner Seite aus mehr geben wird. Nach sechs Jahren Vorsitz in der BIB-Kommission für Fortbildung lege ich das Amt im März zum Bibliothekartag 2013 nieder und damit logischerweise auch meine „Sprachrohr-Tätigkeit“.

Sprachrohr werde ich jedoch nach wie vor sein – Pro Fortbildung und Weiterbildung an und für Bibliotheken! Das eigene WEGA-Team-Weblog verwende ich natürlich auch zu diesem Zweck. Doch dienen meine Seiten schwerpunktmäßig der Kundgabe von News und Inhalten aus meiner Broterwerbstätigkeit als Erwachsenenbildnerin. Sicher wird es hie und da Überschneidungen mit dem neuen bibfobi-Blog geben. Dann werde ich wohl hier an dieser Stelle ausführlicher berichten, während es im bibfobi nur einen kurzen Teaser geben wird. Auch anders herum denkbar – interessante Postings von Jürgen, auf die ich hier verweisen werde. Netzwerk eben.

Ich freue mich, Sie hier wie dort wieder zu treffen!

Snapshot 2010

Geschichten aus 15 + 1 Tag Jahr WEGA-Team.

[2010] Das neue Jahr begann, wie das alte endete: mit einer qualifizierenden Auszeichnung. Ilona Munique erlangte das Diplom zur Erwachsenenbildnerin mit dem Schwerpunkt Bildungsmanagement (s. a. Weblog-Beitrag). Ihr dritter Beruf neben der „Bibliotheksassistentin” (1984) und der „Dtp-Fachfrau” (1998).*
Und nicht nur wir vom WEGA-Team haben gelernt, dass das Hirnjogging in Bamberg viel mehr Spaß macht als anderswo. So sagen es jedenfalls unsere Teilnehmenden an den WEGA-PraxisSeminaren.*

Ganz klar – es war und ist mein Lern-Highlight. Auf diese Diplomierung hatte ich praktisch ein Berufsleben lang hin gearbeitet, ohne es jedoch gezielt vorgehabt zu haben. Im Vorfeld vorteilhaft war mein Sinn für Ordnung. Denn für das geforderte Portfolio lagen alle meine Fortbildungsbescheinigungen in einem prallen Ordner parat, was mir viel Zeit ersparte und hübsch ECTS einbrachte. Das von der Weiterbildungsakademie Österreich empfohlene, später in einem Test abgefragte Lesefutter verschlang ich gerne und mühelos. Die Rezension zu Hartmut von Hentigs Essay über das höchst spannende Thema „Bildung“ zu schreiben war in Anbetracht meiner Schreiberfahrung auch eine eher launige Angelegenheit. Die Diplomarbeit** selbst wurde vom Akkreditierungsrat im Rahmen des Kolloquiums als Grundlagenwerk zur Evaluation bezeichnet – was allerdings in Deutschland eher unbemerkt blieb.

Die erforderliche Anwesenheit zu Seminaren, die das Fachwissen ausbauten, waren das größte Vergnügen für mich. Mit Gleichgesinnten reflektieren, sich gegenseitig Feedback geben, Neues dazuzulernen, bestätigt zu werden, … es hätten gerne noch ein paar Fahrten mehr nach Strobl am Wolfgangsee und nach Wien sein können. Doch nur so war es mir vergönnt, das Ziel zu erreichen, indem das Anerkennungsverfahren berufsbegleitend angelegt war, die Anwesenheiten mithin punktuell erfolgten. Doch eigentlich schade.

Gehirnjogging – so meine Erfahrung – macht am meisten Spaß und ist am effektivsten, wenn es nicht in der alltagsvertrauten und -belasteten Umgebung erfolgt. Ich erlebe es bei Inhouse-Veranstaltungen immer wieder, wie abgelenkt die Teilnehmenden oft sind. Eben mal in den Pausenzeiten rasch die E-Mails abrufen, ein wichtiges Telefonat führen, das Schreiben fertig machen … Konzentration und Gehirnausschlenkern sieht anders aus.

So freuen sich auch die Teilnehmenden unserer WEGA-PraxisSeminare auf den anregenden, entlasteten Ausflug ins schöne Bamberg und auf unseren gemütlichen Seminarraum mit Verwöhnambiente, beispielsweise in Form lukullischer fränkischer Genüsse. Da allerdings nicht nur das Seminar selbst gut vor- und nachbereitet sowie durchgeführt werden will, sondern auch die Seminarumgebung, wird es für das kommende Frühjahr 2013 nur ein eingeschränktes Programm geben. Eine weitere Weiterbildung ist geplant, und auch das persönliche Element darf jetzt mal zum Zuge kommen. Doch dazu später mehr. Bis bald!

*(Aus: Unsere Teamgeschichte oder: “Man lernt nie aus!”)

** Die Evaluation von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Mitarbeiter/innen an Öffentlichen Bibliotheken: Ergebnisse aus der WEGA-Umfrage 2005, 84, [17] S. : 34 Tab., 1 Abb., graph. Darst., 2006 (WEGA-FlipCharts ; 1 )

und im Zusammenhang mit

Situation und Entwicklung in der Fort- und Weiterbildung für Bibliotheken 2000-2005: Fortsetzung der Ergebnisse aus der WEGA-Umfrage 2005, 108 S. : 36, [9] Tab., 2 Abb., 2009 (WEGA-FlipCharts ; 2)